Unterhaltung

Fünf neue Kategorien Grammys zeichnen Musik in Videospielen aus

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Twitter-Nutzer schlugen vor, rückwirkend die Soundtracks mehrerer Videospiele auszuzeichnen.

(Foto: PantherMedia / Leung Cho Pan)

Der Grammy gilt als größte Auszeichnung in der Musikbranche. Der Preis wird in 91 Kategorien verliehen - darunter fallen künftig auch Soundtracks aus Videospielen. Eine Sonderauszeichnung ist ebenfalls neu.

Bei der Grammy-Verleihung soll es künftig Preise in fünf neuen Kategorien geben. Wie die Recording Academy mitteilte, soll bei der 65. Ausgabe der renommierten US-Musikpreise im kommenden Jahr unter anderem der beste Soundtrack für Videospiele und andere interaktive Medien ausgezeichnet werden. Die anderen neuen Kategorien lauten Songwriter des Jahres, bestes Album mit gesprochener Lyrik, beste Alternative-Performance und beste Americana-Performance.

Um die Menschen aus der Musikbranche bestmöglich zu vertreten, müsse die Akademie ihren Mitgliedern "zuhören" und jedes Jahr ihre Regeln überprüfen, um die sich "ständig verändernde Branche widerzuspiegeln", erklärte Akademie-Präsident Harvey Mason Jr. In den Online-Netzwerken wurden die Neuerungen positiv aufgenommen.

Twitter-Nutzer schlugen der Akademie vor, rückwirkend die Soundtracks der Videospiele "Street Fighter 3", "Mario Kart 8" oder "Final Fantasy 8" des japanischen Komponisten Nobuo Uematsu auszuzeichnen. Auch wenn es bisher keine spezielle Kategorie gab, war bei den Grammys schon öfter Musik aus Videospielen ausgezeichnet worden: 2011 erhielt der Song "Baba Yetu", komponiert von Christopher Tin für das Strategie-Spiel "Civilization IV", den Preis für das beste Arrangement. Bei der diesjährigen Gala wurden Charlie Rosen und Jake Silverman mit der 8-Bit Big Band in derselben Kategorie für ihre Version von "Meta Knight's Revenge" aus dem Videospiel "Kirby Superstar" geehrt.

Dazu wird in diesem Jahr noch ein Sonderpreis für soziale Dienste verliehen. Der "Beste Song für sozialen Wandel" wird von einem Kommitee und vom Kuratorium der Recording Academy bestimmt. Die eingereichten Songs müssen einen textlichen Inhalt haben, der ein aktuelles soziales Thema anspricht und Verständnis, Friedensbildung und Empathie fördert.

Quelle: ntv.de, mba/AFP

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