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Wegen Corona-Krise HBO verschiebt "Friends"-Reunion

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Die Dreharbeiten der "Friends" liegen nun erstmal auf Eis.

(Foto: picture alliance/dpa)

Während in Deutschland die Dreharbeiten zu verschiedenen Telenovelas und auch dem Ludwigshafener "Tatort" bereits eingestellt wurden, trifft es nun auch US-Produktionen. Die von den Fans heiß ersehnte Reunion der einstigen Erfolgsserie "Friends" findet nicht wie geplant statt.

Das Reunion-Special zur US-Serie "Friends", die zwischen 1994 und 2004 Erfolge feierte, wird vom Sender HBO Max verschoben. Wie "The Hollywood Reporter" meldet, hätten die Dreharbeiten am kommenden Montag und Dienstag auf der Bühne 24 des Warner Bros. Studiogeländes in Burbank stattfinden sollen. Dort war auch die Originalserie gedreht worden. Wegen der Coronavirus-Pandemie werde sich die Produktion bis mindestens Mai verzögern, heißt es weiter. Ein konkreter Termin für die Dreharbeiten sei aufgrund der unklaren Lage nicht festgelegt worden.

Ursprünglich war die Ausstrahlung des Specials für Mai geplant gewesen. Zeitgleich hätten auch alle 236 Folgen der zehn Staffeln umfassenden Kult-Sitcom bei dem neuen (ab Mai 2020) Video-on-Demand-Dienstleister verfügbar sein sollen. Welche Rolle die Verschiebung der "Friends"-Reunion für den generellen Start von HBO Max spielt, ist laut dem Branchenblatt indes noch unklar.

"Friends"-Fans müssen sich also noch gedulden, bis sie Jennifer Aniston, Courteney Cox, Lisa Kudrow, David Schwimmer, Matt LeBlanc und Matthew Perry als Rachel, Monica, Phoebe, Ross, Joey und Chandler wiedersehen werden. Einzig Luke Perry wäre nicht mehr dabei gewesen. Er starb im März 2019 im Alter von nur 52 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls und kann so nicht mehr in seine Paraderolle als Dylan McKay zurückkehren.

Quelle: ntv.de, nan/spot