Optische VeränderungHazel Brugger überrascht bei ESC-Vorentscheid mit Frisur

Blond und pointiert: Hazel Brugger sorgt beim ESC-Vorentscheid für einen Hingucker - die Haare trägt sie anders als gewohnt. Die Schweizerin schickt mit Moderationskollegin Barbara Schöneberger noch eine Raab-Anspielung hinterher.
Moderatorin Hazel Brugger hat beim deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest (ESC) ein optisches Statement gesetzt. Die 32-Jährige erschien in der Show "Eurovision Song Contest - Das Deutsche Finale" (ARD) am Abend in Berlin mit streng nach hinten gestylten Haaren in einem sehr hellen Blond. Das überraschte durchaus. Normalerweise trägt Brugger ihre Haare oft natürlicher, lockerer oder in einem weniger strengen Schnitt.
Die Schweizer Komikerin führte zusammen mit Barbara Schöneberger durch den Abend. Zusammen präsentierten sie zur Einstimmung ein Medley bekannter ESC-Lieder - unter anderem "Ein bisschen Frieden" von Nicole. Ein besonderer Moment dabei war, als die beiden Moderatorinnen mit schneeweißen Zahnreihen und dicken Sonnenbrillen auftraten - eine Parodie auf Stefan Raab, der 2000 mit "Wadde hadde dudde da?" für Deutschland antrat und immer wieder Teil des deutschen Vorentscheids war. 2026 ist er allerdings nicht mehr Teil des Auswahlprozesses.
Deutschland wählt in der ARD-Show seinen Beitrag für den Eurovision Song Contest 2026 aus. Bei dem Vorentscheid gehen insgesamt neun Acts ins Rennen um das Ticket nach Österreich. Den bekanntesten Namen hat Sarah Engels, die mal im Finale der Casting-Sendung "Deutschland sucht den Superstar" stand und viel Show-Erfahrung mitbringt. Weitere Bewerberinnen sind die Sängerinnen Malou Lovis, Molly Sue und Laura Nahr. Bei den Männern treten der Deutsch-Amerikaner Myle, Songwriter Bela und der Liechtensteiner Musiker Wavvyboi an.
Neben den Einzelkünstlern haben es zudem zwei Formationen in den Vorentscheid geschafft - das Duo Ragazzki und die Gruppe Dreamboys The Band. Das auffälligste Lied präsentiert wohl Ragazzki - die beiden Musiker Marti Fischer und David Starosciak mischen Italo-Disco-Sound mit Beats aus Osteuropa und deutschem Text. Das Finale des internationalen Musik-Wettbewerbs findet am 16. Mai in Wien statt.