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Barbara Shelley ist tot Horror-Queen stirbt nach Corona-Erkrankung

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1965 rammte ihr Christopher Lee in "Blut für Dracula" die Zähne in den Hals: Barbara Shelley.

(Foto: imago images/Everett Collection)

Die Film-Produktionen der Hammer Studios sind bei Horror-Fans legendär. In mehreren von ihnen wirkte auch die Britin Barbara Shelley mit. Unter anderem durfte ihr Christopher Lee als Dracula in den Hals beißen. Nun ist die zuvor an Covid-19 erkrankte Schauspielerin mit 88 Jahren gestorben.

Barbara Shelley wirkte in Filmen mit so imposanten Titeln wie "Das Dorf der Verdammten",  "Die brennenden Augen von Schloss Bartimore" oder "Rasputin - Der wahnsinnige Mönch" mit. Viele der Produktionen aus den 50er- und 60er-Jahren, in denen die Britin zu sehen war, entstanden in den Studios der Hammer Films. Diese ist Fans von Horrorfilmen selbstredend ein Begriff. Schließlich genießen viele Streifen des britischen Unternehmens bis heute Kultstatus.

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Ihre Spezialität war "das stille Böse".

(Foto: imago images/Prod.DB)

Zu den populärsten Aushängeschildern zahlreicher Hammer-Filme zählten die Schauspieler Peter Cushing und Christopher Lee. Letzterer durfte für die Horror-Schmiede allein sieben Mal das Gewand des Grafen Dracula überstreifen. Im Film "Blut für Dracula" von 1965 biss er dann auch Barbara Shelley in ihrer Rolle als Helen Kent in den Hals und machte sie so zur Untoten.

Im wahren Leben dagegen ist Shelley nun im Alter von 88 Jahren gestorben. Das melden mehrere britische Medien übereinstimmend. Zuvor soll sie sich mit dem Coronavirus infiziert, ihre Covid-19-Erkrankung jedoch auskuriert haben. Sie sei bereits vorhandenen Vorerkrankungen erlegen, zitiert die "Daily Mail" Thomas Bowington als Sprecher der Schauspielerin.

"Hammers Farbfilm-Queen"

"Sie war wirklich Hammers weibliche Nummer eins und Farbfilm-Queen. Sie verkörperte auf dem Bildschirm das stille Böse. Sie konnte sich mal eben von statuenhafter Schönheit zu animalischer Wildheit wandeln", sagte Bowington weiter.

Shelleys Filmkarriere verebbte Ende der 1960er-Jahre, noch bevor auch die goldene Ära der Hammer-Filme zu Ende ging. Gleichwohl war sie auch später noch vereinzelt in Filmen und TV-Produktionen zu sehen. 

Quelle: ntv.de, vpr