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"Das Schlimmste, was mir je passiert ist" Hunziker hörte wegen Kochs Unfall auf

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"Wenn man sensibel ist, kann man nicht so tun, als wäre nichts passiert.": Michelle Hunziker musste Samuel Kochs Unfall aus nächster Nähe mit ansehen.

(Foto: REUTERS)

Über drei Jahre nach dem folgenschweren Unfall von Samuel Koch bei "Wetten, dass..?" hat Moderatorin Michelle Hunziker das Ereignis immer noch nicht völlig verkraftet. Es war für sie ein Grund, mit der Sendung aufzuhören - denn diese sei danach eine andere gewesen.

Der folgenschwere Unfall von Samuel Koch bei "Wetten, dass..?" vor über drei Jahren schockiert TV-Moderatorin Michelle Hunziker noch heute. Der Abend, an dem der junge Mann bei seiner Wette verunglückte, war laut Hunziker "das Schlimmste, was mir je passiert ist".

Sie habe damals sofort gewusst, dass etwas Furchtbares geschehen sei, sagte die 37-Jährige gegenüber dem Magazin "Stern". "Ich hatte das 'Krack' gehört, ich stand ja zwei Meter von Samuel entfernt." Koch hatte versucht, mit Sprungfedern über ein fahrendes Auto zu springen und war dabei von dem Wagen erfasst worden. Er ist seit dem Unfall vom Hals abwärts gelähmt.

"Wetten, dass..?" wurde eine andere Sendung

Schon vor dem Auftritt von Koch habe sie ein schlechtes Gefühl gehabt, sagte Hunziker in dem Interview. Noch kurz vor der Sendung hätten Moderator Thomas Gottschalk und sie Samuel beiseite genommen und gesagt: "'Wenn du unsicher bist, lass es sein.' Er wollte es unbedingt machen." Sie habe dann gedacht, "die Sendung gibt es 30 Jahre, die Wette wurde zigmal bei den Proben beobachtet, die Versicherung hat das geprüft. Vielleicht mache ich mir umsonst Sorgen".

Der Unfall des Wettkandidaten im Dezember 2010 gab für die Schweizerin mit den Ausschlag, einen Schlussstrich unter ihre Mitarbeit bei der ZDF-Show  zu ziehen."Ich würde es nicht gerne so sagen, aber es war einer der Gründe", sagte Gottschalks ehemalige Assistentin. Die Show sei an jenem Abend für sie persönlich "zu einer anderen Sendung" geworden. "Wenn man sensibel ist, kann man nicht so tun, als wäre nichts passiert."

Quelle: ntv.de, bwe/AFP/dpa

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