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Erneute Festnahme bei Klima-Demo Jane Fonda witzelt über Nacht im Knast

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"Sie fesseln dich mit Plastikteilen. Sie tun mehr weh", sagte Fonda nach ihrer letzten Verhaftung.

(Foto: imago images/UPI Photo)

Im Kampf für den Klimaschutz nimmt Schauspielerin und Aktivistin Jane Fonda mehrere Festnahmen in Kauf. Nun musste die 81-Jährige sogar eine Nacht im Gefängnis verbringen. Ihren Humor scheint sie trotz Kakerlaken in der Zelle jedoch nicht verloren zu haben.

Jane Fonda wurde in der letzten Woche bereits zum vierten Mal bei einer Klimaschutz-Protestaktion vor dem Kapitol in Washington, D.C. festgenommen. Diesmal musste die Schauspielerin sogar eine Nacht im Gefängnis verbringen. Im "Harper's Bazaar"-Podcast "Dare I Say" sprach sie laut "Page Six" nun in humorvoller Weise über ihre kurze Haft.

Fonda habe sich geschworen, bis Ende Januar jeden Freitag gegen den Klimawandel zu protestieren. Die aktuelle Umweltsituation könne den Planeten nahezu unbewohnbar machen, führte sie zunächst aus. "Nun, nicht für Kakerlaken - ich habe viele von denen im Gefängnis gesehen", witzelte die 81-Jährige dann.

"Sie fesseln dich mit Plastikteilen"

Über ihre Verhaftungen durch die Polizei sagte sie kürzlich gegenüber der BBC: "Sie fesseln dich mit Plastikteilen, nicht mit den guten alten Handschellen aus Metall. Sie tun mehr weh."

Fonda ist seit Jahren als Aktivistin aktiv. So setzte sie sich bereits für die Rechte der amerikanischen Ureinwohner ein und beteiligte sich an Bürgerrechtskampagnen und Protesten gegen den Vietnamkrieg. Die Klimaaktivistin Greta Thunberg habe Fonda nun inspiriert, sich an den Protesten zu beteiligen. Dafür sei sie für vier Monate nach Washington, D.C. gezogen.

Ins Gefängnis wolle sie aber nicht wandern, gestand sie der BBC. "Ich glaube nicht, dass die Bewegung derzeit eine Jane Fonda als Märtyrerin braucht." Jedoch mache sie sich "Sorgen" um die 16-jährige Schwedin. Thunberg verstehe jedoch, dass "wenn sie angegriffen wird, es daran liegt, dass sie einen Unterschied macht, und das macht den Leuten Angst."

Quelle: n-tv.de, lri/spot

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