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Happy über Biden-Sieg Jennifer Lawrence feiert im Pyjama

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Von der Republikanerin zur Demokratin: Jennifer Lawrence

(Foto: imago images / Pacific Press Agency)

Viele US-Amerikaner feiern gerade den Sieg von Joe Biden über seinen Widersacher Donald Trump. Ein Fan von ihm ist wohl auch Jennifer Lawrence, wie deren Freudentänzchen vermuten lässt.

Es ist nicht sofort ganz klar, was Jennifer Lawrence dazu veranlasst hat, für ein Video nur im Pyjama schreiend auf einer Straße auf- und abzurennen. Doch legen die aktuellen Ereignisse in ihrem Heimatland und der von ihr gewählte Hashtag nahe, dass es der Sieg von Joe Biden war, der sie völlig aus dem Häuschen geraten ließ.

In dem bei Twitter hochgeladenen Clip sieht man die Hollywood-Schauspielerin in einer rosafarbenen Schlabberhose, einem grauen Oberteil und einer Mund-Nasen-Bedeckung im Animal Print laut kreischend herumhüpfen. "Ich hatte keine andere Wahl und schmeiße eine Party für eine Person", womit sie wohl sich selbst meinen dürfte.

Der beigefügte Hashtag #comeonbostonletsparty, übersetzt also "Los Boston, lass uns feiern", verweist auf das Bedürfnis, ihre Freude mit anderen zu teilen. Und tatsächlich sind auch andere Menschen lautstark zu hören, jedoch nicht zu sehen. Dabei handelt es sich womöglich um weitere Biden-Fans, die Lawrence aus ihren Autos heraus im Vorbeifahren zujubeln.

"Stolze Demokratin"

Normalerweise gibt die 30-Jährige in den sozialen Medien wenig von ihrem Privatleben preis, machte sich zuletzt aber vor allem politisch stark. Im Podcast "Absolutely No" sagte sie Ende Oktober, sie sei sich ihrer Verantwortung als Vorbild und Person des öffentlichen Lebens bewusst: "Es ist extrem schwer, über Politik zu sprechen (...) Das willst du nicht. Ich bin Schauspielerin, ich möchte, dass jeder meine Filme sieht."

Sie erklärte aber dort auch, sie sei "in einer republikanischen Familie aufgewachsen". Jetzt aber könne sie mit Stolz sagen, eine Demokratin zu sein und ihre Rechte zu kennen. Aufgrund der Politik von Trump habe sich für sie alles geändert. Sie werde bei der Wahl für Joe Biden stimmen.

Lawrence kritisierte in dem Podcast unter anderem Trumps Haltung zu den "White Supremacists", die der Ideologie der Vorherrschaft von Weißen folgen. Trump hatte sich erst Anfang Oktober angesichts zunehmenden Drucks gegen rechtsextreme Gruppierungen wie den KKK (Ku-Klux-Klan) und die "White Supremacists" ausgesprochen. Journalisten hatten den Präsidenten zuvor nicht dazu bringen können, diese Bewegungen in einem kompletten, eindeutigen Satz zu verurteilen, in dem er sie auch explizit als solche bezeichnete.

Quelle: ntv.de, nan

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