Unterhaltung

50 Konzerte sind betroffen Justin Bieber unterbricht erneut seine Welttournee

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Popstar Justin Bieber fühlte sich nach Konzerten zuletzt immer wieder total erschöpft.

(Foto: picture alliance / Jordan Strauss/Invision/AP)

Die Probleme um Justin Bieber und seine Welttournee reißen nicht ab. Nachdem der Popstar bereits im September Termine verschoben hatte, muss er nun erneut diesen Schritt gehen. Rund 50 Konzerte, auch in Deutschland, sind betroffen. Bieber kämpft mit enormer Erschöpfung.

Die von Aufschüben und Absagen geplagte Welttournee von Popstar Justin Bieber wird ein weiteres Mal unterbrochen. Alle bis Ende März geplanten Konzerte müssten auf einen späteren Termin verschoben werden, hieß es in einer Mitteilung auf der Tour-Webseite des kanadischen Sängers. Ein konkreter Grund für den Aufschub wurde nicht genannt.

Im September hatte Bieber zuletzt aus gesundheitlichen Gründen seine Welttournee unterbrochen. Sechs Konzerte in Europa hätten ihm viel abverlangt und bei einem Auftritt in Rio de Janeiro habe er alles für die Menschen in Brasilien gegeben, schrieb Bieber Anfang September bei Instagram. "Nachdem ich von der Bühne kam, hat mich die Erschöpfung überfallen und ich habe erkannt, dass ich meine Gesundheit im Moment zur Priorität machen muss", erklärte der Sänger weiter.

Bieber hatte im Juni eine Erkrankung mit dem Ramsay-Hunt-Syndrom öffentlich gemacht, durch die sein Gesicht teilweise gelähmt war. Er hatte daraufhin mehrere geplante US-Konzerte der "Justice World Tour" im Juni und Juli abgesagt.

Fünf Auftritte in Deutschland geplant

Von dem jüngsten Aufschub sind über 50 geplante Konzerte in Ländern wie Japan, Australien, Thailand, Portugal, Frankreich, England, Schweden und Polen betroffen. Auch fünf Auftritte in Deutschland werden geschoben. Sie waren 2023 in Hamburg (16. Januar), Köln (31. Januar), Frankfurt (2. Februar), Berlin (4. Februar) und München (9. März) angesetzt.

Das Ramsay-Hunt-Syndrom wird laut der Webseite der US-amerikanischen Mayo Clinic durch dasselbe Virus verursacht, das auch Windpocken auslöst. Das Syndrom sei ein Ausbruch der Gürtelrose, der den Gesichtsnerv in der Nähe eines Ohrs betreffe und zu einer einseitigen Gesichtslähmung und Hörverlust führen könne.

Quelle: ntv.de, als/dpa

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