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Kardashian zu Gast bei Trump Kim möchte Ex-Häftlinge resozialisieren

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Trump ist bekennender Kardashian-Fan.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Neben ihrem Beauty-Imperium arbeitet Kim Kardashian seit geraumer Zeit auch an Reformen der US-Justiz. Zum wiederholten Male ist die Reality-TV-Darstellerin nun im Weißen Haus. Mit ihrem Fan, US-Präsident Trump, plant sie die Wiedereingliederung entlassener Straftäter ins Arbeitsleben.

Reality-TV-Star Kim Kardashian West hat US-Präsident Donald Trump erneut einen Besuch im Weißen Haus abgestattet. Dabei setzte sie sich für ihren "Herzenswunsch" ein: die Wiedereingliederung entlassener Straftäter ins Arbeitsleben. Gemeinsam mit Kardashian will die Regierung Ex-Häftlinge dabei unterstützen, Arbeit zu finden und "auf dem richtigen Weg" zu bleiben. "Es ist wirklich so eine Ehre, heute hier zu sein", sagte Kardashian bei einer anschließenden Pressekonferenz.

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Bei der Veranstaltung im East Room, an der neben Kabinettssekretären und Aktivisten auch ehemals inhaftierte Personen teilnahmen, kündigte die 38-Jährige die Gründung einer neuen Mitfahrpartnerschaft an, die Ex-Insassen Geschenkkarten für den Weg zu Vorstellungsgesprächen, Arbeits- und Familienveranstaltungen geben soll. Fehlende Transportmöglichkeiten seien ein großes Hindernis für die Wiedereingliederung in die Gesellschaft. "Jeder möchte, dass unsere Community sicher ist. Und je mehr Möglichkeiten wir haben und sie unterstützen können, desto sicherer werden wir alle", sagte die angehende Anwältin.

Auch Trump meldete sich zu Wort und bekannte sich als Kardashian-Fan - nicht nur wegen ihrer Gene, sondern auch wegen ihres Engagement. "Ich denke, sie ist zurzeit ziemlich beliebt", sagte der Präsident. Kim, ihr Ehemann Kanye West und er seien "gute Freunde". Anschließend lobte er sich selbst für die Verabschiedung des "First Step Act", den er Ende vergangenen Jahres in das Gesetz aufgenommen hatte.

Tausend Insassen wurden diesen Monat entlassen

Die Gesetzesvorlage - eine der seltenen überparteilichen Errungenschaften in Washington - enthielt Maßnahmen zur Reduzierung der Haftstrafen von Tausenden Gefangenen und zur Ausweitung von Berufsbildungskampagnen, um die Rückfallquote der Straffälligen zu senken. Laut einem aktuellen Bericht der US-Strafvollzugskommission in diesem Monat wurden die Haftstrafen von mehr als Tausend Bundesinsassen dank der Gesetzgebung reduziert.

Den Anfang hatte im vergangenen Sommer Alice Marie Johnson gemacht, eine inhaftierte Afroamerikanerin, für deren Haftverkürzung sich der Reality-TV-Star eingesetzt hatte. Johnson war in den 90er-Jahren in Washington wegen eines Drogendelikts zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Trump gab der Haftverkürzung statt, die Frau wurde freigelassen. Seitdem engagiert sich Kardashian unter anderem für Reformen im Strafvollzug.

Kardashian ist die Tochter des verstorbenen Promi-Anwalts Robert Kardashian, der 1995 in dem spektakulären Mordprozess gegen den früheren Footballstar O.J. Simpson zum Verteidigerteam gehörte. Seit vergangenem Sommer macht sie eine vierjährige Anwaltsausbildung. Im Jahr 2022 möchte sie die Anwaltsprüfung ablegen. Hauptberuflich ist sie neben ihrer Familie in der Reality-TV-Sendung "Keeping Up with the Kardashians" zu sehen und betreibt Mode- und Beautymarken.

Quelle: n-tv.de, lri

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