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Opfer gestorben Klage gegen Kevin Spacey fallen gelassen

Dem "House of Cards"-Star Kevin Spacey wird in Los Angeles nicht länger der Prozess gemacht. Grund dafür ist der Tod des Klägers. Der Masseur hatte den Schauspieler des sexuellen Übergriffs beschuldigt.

Der Prozess gegen Schauspieler Kevin Spacey wird nicht länger fortgesetzt. Laut US-Portal tmz.com sei das Verfahren gegen den einstigen "House of Cards"-Star eingestellt worden. Der Mann, der Spacey wegen sexuellen Übergriffen angeklagt hatte, soll vor Beendigung der Ermittlungen eines natürlichen Todes gestorben sein. Wie tmz.com nun berichtet, habe sich die Staatsanwaltschaft in Kalifornien dagegen entschieden, mit dem Prozess weiterzumachen. Da der Kläger nicht mehr am Leben sei, könne man den Fall nicht mehr beweisen.

Der anonyme Kläger, ein Massagetherapeut, hatte behauptet, dass Spacey ihn 2016 während einer Behandlung in einer Privatwohnung gezwungen hätte, seine Genitalien anzufassen. Der Schauspieler wies die Vorwürfe von sich.

Seit Herbst 2017 sind in mehr als 30 Fällen Vorwürfe zu sexuellen Übergriffen und Belästigungen gegen Spacey öffentlich vorgebracht worden. Zwei davon kamen vor Gericht. Ein damals 18-Jähriger hatte Spacey vorgeworfen, ihn im Juli 2016 in einem Restaurant auf der Insel Nantucket vor der US-Ostküste betrunken gemacht und dann belästigt zu haben. Bei einem Gerichtstermin hatte der Mann aber die Aussage verweigert. Der Strafprozess wurde eingestellt und der Schauspieler entging so einer fünfjährigen Haftstrafe.

Quelle: n-tv.de, fge/spot