Streit um RenovierungskostenKönig Charles droht Andrew mit Wohnwagen

Als wäre der Epstein-Skandal nicht schon genug, sorgen nun Renovierungskosten und Sonderwünsche weiter für Spannungen zwischen König Charles und Andrew Mountbatten-Windsor. Charles soll seinem Bruder sogar mit einem Wohnwagen gedroht haben.
Ein Streit um Renovierungskosten sorgt offenbar weiter für Spannungen innerhalb der britischen Königsfamilie: König Charles III. soll zunehmend verärgert über seinen Bruder Andrew Mountbatten-Windsor sein. Wie die britische Zeitung "Mirror" berichtet, weigert sich Andrew, sein aktuelles Zuhause zu verlassen, solange sein künftiger Wohnsitz nicht seinen Vorstellungen entspricht.
Demnach lebt er derzeit noch im Wood Farm Cottage, obwohl eigentlich ein Umzug in die sogenannte Marsh Farm vorgesehen ist. Doch die Umbauarbeiten an dem neuen Anwesen ziehen sich offenbar länger hin als geplant - und werden zudem immer teurer. Insider berichten laut "Mirror", dass Charles seinem Bruder bereits deutlich gemacht habe, dass er notfalls sogar in einem Wohnwagen unterkommen müsse, sollte sich die Fertigstellung weiter verzögern.
Die Situation ist auch deshalb brisant, weil Andrew erst vor Kurzem aus seinem früheren Wohnsitz in Windsor ausziehen musste - im Zuge der jüngsten Enthüllungen rund um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Übergangsweise zog er auf das königliche Anwesen Sandringham in der Grafschaft Norfolk, wo er bereits über 20 Jahre mit seiner Ex-Frau Sarah Ferguson gelebt hatte. Aktuell wohnt er dort im Wood Farm Cottage, bis die Renovierung der Marsh Farm abgeschlossen ist.
"Der König ist wütend"
Die Kosten für die Arbeiten scheinen jedoch aus dem Ruder zu laufen. Immer wieder sollen zusätzliche Wünsche Andrews für Verzögerungen sorgen - etwa bei Details wie Vorhängen oder der Platzierung von Bildern durch teure Fachkräfte. Allein Letzteres soll rund 15.000 Pfund (etwa 17.000 Euro) kosten. Eine Quelle sagte dem "Mirror": "Der König ist wütend, weil er noch mehr bezahlen muss, als er ohnehin schon bezahlt hat."
Allerdings treiben nicht nur Sonderwünsche die Kosten in die Höhe. Berichten zufolge wurde in dem älteren Gebäude auch Asbest entdeckt, der nun aufwendig entfernt werden muss. Der Baustoff gilt heute als stark krebserregend und muss als gefährlicher Sondermüll entsorgt werden - was die Sanierung zusätzlich verteuert.