"Zur Ausgestoßenen geworden"Sarah Ferguson kämpft um Buchdeal

Sarah Ferguson plant ein Enthüllungsbuch, um ihre Sicht auf den Epstein-Skandal darzustellen und Kapital daraus zu schlagen. US-Verlage zeigen jedoch kein Interesse. Brisant ist auch: Sie soll ihr eigenes Patenkind an den Sexualstraftäter vermittelt haben.
Im Zuge des Epstein-Skandals versucht Sarah Ferguson offenbar, ihr Gesicht zu wahren - und gleichzeitig wieder aus ihrer finanziellen Misere zu kommen. Der britischen "Sunday Express" zufolge plant die Ex-Frau von Andrew Mountbatten-Windsor, ihre Sicht der Ereignisse in Memoiren zu schildern und sich dafür einen lukrativen Buchdeal in den USA zu sichern.
Das Problem: US-Verlage zeigen bislang kein Interesse. Ein Insider erklärte der Zeitung: "Es scheint, dass niemand auch nur im Entferntesten daran interessiert ist, ihr zu ermöglichen, aus dem Epstein-Skandal Kapital zu schlagen, der ihre Familie auseinandergerissen und ihren Ex-Mann ruiniert hat."
Weiter heißt es: "Kommerziell gesehen ist sie, wie der gescheiterte Buchvertrag zeigt, zu einer Ausgestoßenen geworden." Angeblich hoffte Fergie auf einen Deal über rund zwei Millionen US-Dollar.
Wie es aktuell um die Finanzen der ehemaligen Herzogin von York steht, ist unklar. Einigen Freunden soll sie der "Daily Mail" zufolge gesagt haben, dass sie wieder arbeiten müsse und Geld brauche.
Aus den Epstein-Akten geht zudem hervor, dass Epstein sie mehr als 15 Jahre lang finanziell unterstützt hatte. E-Mails belegen, dass Ferguson den Finanzier immer wieder um Geld bat - was deutlich über jene 15.000 Pfund hinausgeht, deren Annahme Ferguson 2011 öffentlich eingeräumt hatte.
Royal-Fans dürfte "Fergies" Wunsch nach einem Buchdeal kaum überraschen, denn als Autorin hat sie bereits Erfahrung: 2024 erschien ihr Kinderbuch "Flora and Fern", ein Jahr zuvor der Liebesroman "A Most Intriguing Lady".
Eigenes Patenkind an Epstein vermittelt?
Trotz der Skandale der vergangenen Monate soll Ferguson weiterhin auf ein Comeback in ihr altes Leben hoffen. Besonders brisant sind jedoch Hinweise auf ihre damalige Vermittlerrolle, die Ende Februar publik wurden. Laut einem Bericht der "Sun" zeigte eine E-Mail aus den Epstein-Akten, dass Ferguson 2010 ihre damals 22-jährige Patentochter Poppy Cotterell an Epstein weiterleitete, kurz nachdem dieser aus der Haft gelassen worden war. Mit den simplen Worten "Jetzt bist du dran! Alles Liebe" gab sie Poppys Kontaktdaten an den verurteilten Sexualstraftäter weiter.
Tatsächlich soll es daraufhin zu einem Treffen zwischen der jungen Frau und Epstein in dessen Manhattan-Haus gekommen sein. Wie aus den Akten hervorgeht, plante Epstein anschließend, 100.000 US-Dollar im Namen von Poppy an die Charity-Organisation eines Freundes zu spenden und ihr einen Job anzubieten.
Die heute 38-Jährige bestätigte das Treffen, bestritt jedoch Kenntnis über die Spende: "Im Jahr 2010, im Alter von 22 Jahren, arbeitete ich in New York als Praktikantin in einer Kunstgalerie, als ich Herrn Epstein vorgestellt wurde, um mich über eine mögliche Stelle als Betreuerin seiner Kunstsammlung zu informieren. Nach dem Treffen mit Herrn Epstein bot er mir eine Stelle an, die ich jedoch ablehnte. Ich habe ihn nie wieder gesehen."