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Cardi B des Titels nicht würdig? Kritik an "Woman of the Year"-Auszeichnung

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Steht wegen "WAP" in der Kritik: Cardi B.

(Foto: imago images/Independent Photo Agency Int.)

Cardi Bs Ernennung zur "Woman of the Year" durch "Billboard" sorgt in den USA für massive Kritik. Denn viel habe die Rapperin in diesem Jahr nicht geleistet, um den Titel zu verdienen, heißt es. Die 28-Jährige macht diesen "Heulsusen" nun eine Ansage.

US-Rapperin Cardi B darf sich "Woman of the Year" nennen. Am 10. Dezember wird ihr während des virtuellen "Billboard's Women in Music"-Events dieser Titel offiziell verliehen. Die Musikerin freut sich bei Instagram und stellt in einem Video klar: Sie habe diesen Titel sehr wohl verdient.

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Vorangegangen war Cardi Bs Statement eine Welle der Kritik. In den sozialen Medien scheint man sich vor allem daran zu stören, dass die 28-Jährige 2020 mit der Single "WAP" lediglich einen Song herausgebracht hat. Ein Twitter-User führt an: Lady Gaga habe unterdessen 130 Millionen US-Dollar für die Bekämpfung der Pandemie gespendet und ihr Album "Chromatica" veröffentlicht, ebenso wie die Künstlerinnen Taylor Swift, Ariana Grande, Dua Lipa oder Miley Cyrus neue Alben herausgebracht hätten. "Und 'Billboard' gibt den Titel Cardi B, die während einer Pandemie ohne Maske Party macht."

"Ich repräsentiere Amerika"

Auch an Cardi Bs Song selbst ist die Kritik groß. Denn "WAP" steht für "Wet-Ass Pussy", zu Deutsch: verdammt feuchte Muschi. Cardi und Megan Thee Stallion rappen darin über ihre "feuchten, nassen, tropfenden, strömenden Muschis". Wer komme, um sie zu vögeln, solle einen Eimer und einen Wischmopp mitbringen. In den USA sind um das Lied wilde Diskussionen entbrannt.

Kritik, die sich die US-Rapperin nicht unkommentiert gefallen lässt. "Ihr Heulsusen", meint sie in ihrem Instagram-Video. Dass sie 2020 nur einen Song veröffentlicht hat, stimme. Aber: "Ich habe DIESEN Song herausgebracht. Diesen einen, der sich am meisten verkauft hat, der am meisten gestreamt wurde. Der eine, der deine Oma auf TikTok zum Tanzen gebracht hat." Bei Youtube hat er mehr als 280 Millionen Klicks.

Weiter hebt sie hervor, dass sie sich in diesem Jahr vor allem für politische Zwecke eingesetzt habe. Sie habe ihr Geld und ihre Reichweite genutzt, um sich zunächst für den demokratischen Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders und später auch für Joe Biden stark zu machen. Ihr Statement: "Ich repräsentiere Amerika. Ich wollte Veränderung und das ist genau das, was ich verdammt nochmal erreicht habe."

Quelle: ntv.de, lri/spot