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Wahlaufruf im Bikini Kylie Jenner wird politisch

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Kylie Jenner möchte ihre Follower zum Wählen animieren.

(Foto: REUTERS)

Viele Promis aktivieren ihre Follower gerade, sich für die US-Präsidentschaftswahl am 3. November zu registrieren und ihre Stimme abzugeben. Auch Influencerin Kylie Jenner springt auf diesen Zug auf. Sie macht es allerdings auf ihre ganz eigene Art.

Die US-Präsidentschaftswahl am 3. November ist nur noch wenige Wochen entfernt. Um sicherzustellen, dass so viele Wahlberechtigte wie möglich ihr Kreuzchen setzen - aus der Sicht vieler Promis tunlichst für den Demokraten Joe Biden - hat nun auch Kylie Jenner zur Wählerregistrierung animiert. Das Appell der 23-Jährigen auf Instagram fällt jedoch ungleich sinnlicher als die Aufrufe ihrer prominenten Mitstreiter aus.

Mit einem Bild im knappen Bikini lenkte sie zunächst die Aufmerksamkeit ihrer fast 200 Millionen Follower auf ihren Feed. Bei einer im Anschluss veröffentlichten Bilderreihe lieferte sie weitere Bikini-Fotos, im Text dazu folgte jedoch eine politische Botschaft: "Aber seid ihr auch für die Wahl registriert? Klickt auf den Link in meiner Biografie ... lasst uns zusammen zur Wahl gehen."

Sieben Millionen gefällt das

Eine Ansage einer der mächtigsten Influencerinnen der Welt, die durchaus direkte Auswirkung auf das Ergebnis im November haben könnte. Die mehr als sieben Millionen Likes für ihren Aufruf nach nur wenigen Stunden sprechen eine deutliche Sprache. Wenn diese User dann auch alle zur Wahl gehen, hat Jenner wirklich was erreicht.

Dabei ist sie natürlich längst nicht die Einzige, die ihre Fans zur Urne locken möchte, wohl um eine weitere Präsidentschaft von Donald Trump zu verhindern. Dessen demokratischer Kontrahent Joe Biden bekommt derzeit jede Menge prominente Unterstützung. Auch Hollywood-Star Dwayne "The Rock" Johnson will für Biden stimmen. "Fortschritt erfordert Mut, Menschlichkeit, Empathie, Stärke, Freundlichkeit und Respekt", schrieb der 48-Jährige jetzt in einem Video auf Twitter. Der Clip wurde mehrere Millionen Mal aufgerufen.

Leonardo DiCaprio, Robert De Niro und Tom Hanks haben sich ebenfalls bereits öffentlich für den Demokraten ausgesprochen. Ob solche Unterstützungsbekundungen tatsächlich einen Einfluss auf die Wahl haben, ist jedoch fraglich, da mehr als 80 Prozent der Wähler sich bereits entschieden haben. Eine Analyse des Magazins "Newsweek" zeigte im vergangenen Jahr, dass Promi-Beistand kaum Folgen für die Umfragewerte der Kandidaten der Demokraten bei den Vorwahlen hatten.

Quelle: ntv.de, nan/spot/dpa

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