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"Meine Hände waren taub" Lena Dunham erzählt ihre "Covid Story"

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Die US-amerikanische Schauspielerin Lena Dunham will mit ihrer Geschichte auf die Ernsthaftigkeit der Coronakrise aufmerksam machen.

(Foto: picture alliance / Peter Foley/E)

Drei Wochen plagt eine schwere Covid-19-Erkrankung die Schauspielerin Lena Dunham. Sie kämpft mit Fieber, Kopfschmerzen und Atembeschwerden. Weil viele Menschen die Bedrohung immer noch nicht ernst nähmen, spricht sie offen über ihr Leiden - aber auch darüber, wie viel Glück sie hatte.

US-Schauspielerin Lena Dunham hat auf Instagram unter dem Titel "Meine Covid Geschichte" ausführlich ihre schwere Covid-19-Erkrankung beschrieben. Mitte März sei sie positiv getestet worden, schrieb die 34-Jährige. Drei Wochen lang habe sie starke Symptome gehabt - darunter hohes Fieber, harten Husten, heftige Kopfschmerzen, Atembeschwerden und "erdrückende Müdigkeit".

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Ihr Körper habe plötzlich rebelliert. "Die Nerven in meinen Füßen brannten und die Muskeln arbeiteten nicht mehr. Meine Hände waren taub. Ich konnte keine lauten Geräusche vertragen", führte Dunham weiter aus - "wie ein Rave, der schiefgelaufen ist". Erst nach einem Monat sei sie negativ getestet worden, aber viele Beschwerden hätten angedauert.

Sie schätze sich glücklich, dass sie von Ärzten, Familie und Freunden gut versorgt worden sei. Vielen Menschen in den USA fehle es an medizinischer Hilfe. Sie wolle offen über ihre Erkrankung sprechen, denn viele Leute seien immer noch unvorsichtig, hielten keinen Abstand oder trügen keine Masken. Es gebe keine andere Wahl, als vernünftig und mitfühlend zu sein, mahnte Dunham.

Zahlreiche Follower pflichteten der Schauspielerin auf Instagram bei, darunter Kolleginnen wie Demi Moore und Diane Kruger. Dunham ist vor allem als Schöpferin und Protagonistin der Hit-Serie "Girls" um vier junge Frauen und ihre Alltagsprobleme in New York bekannt.

Quelle: ntv.de, lwe/dpa