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"Mir wäre viel erspart geblieben" Lierhaus bereut lebensrettende Operation

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Monica Lierhaus kämpft sich seit Jahren zurück ins Leben.

(Foto: picture alliance / dpa)

Monica Lierhaus war die "Miss Sportschau". In kurzer Zeit entwickelt sie sich zu einer der beliebtesten deutschen Sportjournalistinnen. Dann platzt eine Arterie im Kopf. Nur durch eine Notoperation kann ihr Leben gerettet werden - leider, wie sie heute sagt.

Sechs Jahre nach ihrer schweren Gehirnoperation hadert die Fernsehjournalistin Monica Lierhaus noch immer mit ihrem Schicksal. Sie würde sich nicht noch mal operieren lassen, sagt die Sportjournalistin der Verlagsgruppe Madsack. An dem Gespräch nahm auch ihre Mutter Sigrid teil. Lierhaus ist unzufrieden mit ihren medizinischen Fortschritten. Nach der Operation war sie in ein künstliches Koma versetzt worden und hatte schwere Schäden davongetragen. Seitdem kämpft sie sich zurück ins Leben.

Nach vier Monaten im Koma sei sie "auf dem Stand eines Kleinkindes" gewesen, sagt die 45-Jährige. Auch wenn sie heute wieder "bei 85 Prozent" sei, merke sie davon nichts. "Mich nervt meine Gangart nach wie vor sehr".

"Mir wäre vieles erspart geblieben"

In dem Interview sagt Lierhaus in schroffen Worten, dass sie sich heute nicht noch einmal für die Operation entscheiden würde. Auf die Bemerkung ihrer Mutter, dass sie dann tot wäre, entgegnet sie: "Egal. Dann wäre mir vieles erspart geblieben."

Auch ihren Auftritt bei der Verleihung der Goldenen Kamera 2011 bereut Lierhaus zutiefst. Damals hatte sie ihrem Lebensgefährten Rolf Hellgardt öffentlich einen Heiratsantrag gemacht. "Das würde ich heute nie wieder machen", sagte sie. "Ich wollte Rolf etwas zurückgeben, weil er so wahnsinnig viel für mich getan hatte. Falsche Zeit, falscher Ort. Das weiß ich jetzt auch."

Lierhaus und Hellgardt haben sich mittlerweile getrennt. "Ja. Schade. 18 Jahre", sagte Lierhaus zu der Trennung. "Aber die Welt geht nicht unter. Die Welt dreht sich weiter. Ja. Ich habe so viele Rückschläge meistern müssen - das bekomme ich jetzt auch noch hin."

Quelle: n-tv.de, ppo

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