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In Gedenken an Queen Elizabeth Margrethe ändert Pläne für Thronjubiläum

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Margrethe II., Königin von Dänemark, wollte ihr 50. Thronjubiläum eigentlich groß feiern.

(Foto: picture alliance/dpa)

Erst muss Margrethe II. ihr 50. Thronjubiläum aufgrund von Corona verschieben. Nun sollen die Feierlichkeiten für die dänische Königin am Wochenende zwar stattfinden, doch nach dem Tod von Queen Elizabeth II. stehen wohl einige Programmänderung bevor.

Dänemarks Königin Margrethe II. will ihr 50-jähriges Thronjubiläum trotz des Todes von Queen Elizabeth II. an diesem Wochenende feiern, allerdings in abgeänderter Form. Es sei der Wunsch der Königin, das Programm der kommenden Tage angesichts des Todesfalls anzupassen, teilte die Kommunikationschefin des dänischen Königshauses, Lene Balleby, der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau mit. Das Königshaus arbeite derzeit an einer Reihe von Anpassungen des Programms.

Die beim Volk äußerst beliebte Margrethe ist seit dem 14. Januar 1972 dänische Königin. Eigentlich hatte die 80-Jährige ihr 50. Jubiläum schon zum Stichtag im Januar begehen wollen, dies wegen der Corona-Pandemie aber in den Spätsommer verschoben. Nun sollte das große Fest planmäßig an diesem Samstag und Sonntag nachgeholt werden.

Kutschfahrt durch Kopenhagen geplant

Unter anderem wollte sich Margrethe dafür auf den Balkonen ihres Schlosses Amalienborg und des Kopenhagener Rathauses zeigen und dazwischen per Kutsche durch die Straßen der dänischen Hauptstadt fahren.

Margrethe hatte dem neuen britischen König Charles III. noch am Donnerstagabend ihr Beileid bekundet. "Ihre Mutter war mir und meiner Familie sehr wichtig. Sie war eine überragende Persönlichkeit unter den europäischen Monarchen und eine große Inspiration für uns alle", schrieb sie in einem Brief an Charles, den das dänische Königshaus im Anschluss auf Instagram veröffentlichte. "Während ihrer Regentschaft in sowohl schwierigen als auch positiven Zeiten hat sie eine entscheidende Rolle als vereinigende Persönlichkeit gespielt, die hoch angesehen war und zutiefst geliebt wurde."

Quelle: ntv.de, nan/dpa

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