Unterhaltung

Maskenpflicht! Micaela Schäfer zeigt, wie es (nicht) geht

imago0094219251h.jpg

Mit Infektionsschutz scheint sie sich auszukennen: Micaela Schäfer.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Es soll ja Menschen geben, die partout keine Maske tragen wollen. Vielleicht sollten sie sich ein Beispiel an Micaela Schäfer nehmen. Die trägt nicht nur einen Mund-Nasen-Schutz, sondern gleich vier davon! Allerdings kommen die Stoffteile bei ihr auch an anderen Körperpartien zum Einsatz.

Nun gut, so ganz neu ist diese Idee nicht. Komiker Sacha Baron Cohen ist zur Bewerbung seines neuen "Borat"-Streifens auch schon auf sie gekommen.

imago0105840550h.jpg

Borat machte es vor.

(Foto: imago images/Stefan Zeitz)

"Trägst Maske. Rettest Leben", schrieb der Brite auf ein Plakat. Dazu sah man ihn mit zwei Masken posieren - eine auf seiner Stirn und eine zweite so um den Körper gespannt, dass sie gerade mal eben den kleinen Borat verdeckte. Ansonsten war er - natürlich - splitterfasernackt.

Ob sich Micaela Schäfer davon inspirieren ließ, wissen wir nicht. Jedenfalls hatte die Nacktschnecke der Nation einen ganz ähnlichen Einfall. In ihrem Fall kommen sogar gleich vier Mund-Nasen-Schutze zum Einsatz, von denen allerdings drei ebenfalls ziemlich zweckentfremdet sind.

Keine Live-Auftritte mehr

"Maskenpflicht!", schreibt Schäfer zu mehreren Aufnahmen, die sie auf Instagram hochgeladen hat. Auf ihnen trägt sie eine Maske vorbildlich auf Mund und Nase. Die übrigen drei dienen hingegen dazu, ihre Brüste und ihren Schritt zu verhüllen.

Die Aufmerksamkeit ist Schäfer damit gewiss, auch wenn die Aktion nicht unbedingt dem Infektionsschutz, sondern ihrem Geldbeutel dient. Auch die 36-Jährige kann zu Corona-Zeiten nämlich jede Zuwendung gebrauchen, wie sie vor Kurzem der "Bild"-Zeitung verriet.

"Die DJ- und Live-Auftritte waren meine Haupteinnahmequelle. Das sind so durchschnittlich 12.000 bis 20.000 Euro, die mir im Monat wegfallen. Ich hätte nicht gedacht, dass sich das so lange hinzieht", gestand sie im Gespräch mit dem Blatt.

Die Pleite droht

Wer angesichts des üppigen Salärs, das Schäfer noch vor der Corona-Krise bezog, denkt, sie müsse sich keine finanziellen Sorgen machen, ist falsch gewickelt. Vielmehr würde ihr ohne Einsätze vor der Webcam die Pleite drohen, erklärte Schäfer. "Ich habe ja auch noch die Kredite am Laufen, die abbezahlt werden müssen."

Womit sich wieder der Kreis zu Schäfers Maskerade schließt. Sie werde die Masken am Dienstagabend in ihrer Webcam-Show fallen lassen, verspricht sie schließlich in ihrem Post. Und vielleicht kann sie damit ja ein paar zahlende Zuschauer hinzugewinnen. Obwohl wir uns dann doch fragen, ob sich das lohnt, denn: Gibt es eigentlich irgendetwas von Micaela Schäfer, das wir noch nicht gesehen haben?

Quelle: ntv.de, vpr