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Juristischer Ärger nimmt zu Michael Jacksons Anwalt soll R. Kelly retten

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Soll zahlreiche Minderjährige zum Sex und zur Prostitution gezwungen haben: R. Kelly.

(Foto: picture alliance/dpa)

R. Kelly muss sich derzeit wegen mehrfachen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen vor Gericht verantworten. Dem ehemaligen R&B-Star droht eine lange Haftstrafe. Für seine Verteidigung will er nun einen Branchen-Profi anheuern - doch dafür dürfte ihm das nötige Kleingeld fehlen.

Gegen US-Sänger R. Kelly laufen in Chicago und New York diverse Verfahren wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen. Der 52-Jährige sitzt seit Juli wieder in Untersuchungshaft. Weil sein juristischer Ärger kein Ende nimmt, will er nun einen Verteidigungs-Profi anheuern: Den ehemaligen Anwalt Michael Jacksons. Aber kann er sich den überhaupt leisten?

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Wie das US-Promiportal "TMZ" berichtet, hat der erfolgreiche Star-Anwalt Tom Mesereau den Sänger bereits vergangene Woche im Gefängnis im US-Bundesstaat Illinois besucht. Vier Stunden soll das Gespräch zwischen ihm und Kelly gedauert haben, bislang hat er den Fall aber noch nicht übernommen.

"TMZ" zufolge denke Kelly darüber nach, sein Verteidigungsteam komplett umzukrempeln und seinen aktuellen Anwalt, Steve Greenberg, zu feuern. Der Sänger befürchte, dass es ihm nur um die eigene mediale Aufmerksamkeit gehe. Greenberg selbst nannte diese Spekulationen "absoluten Blödsinn".

R. Kelly ist pleite

Mesereau gilt in den USA als einer der besten und gefragtesten Verteidiger: 2005 vertrat er den verstorbenen Sänger Michael Jackson erfolgreich während seines Prozesses wegen sexuellen Missbrauchs an minderjährigen Jungen. Kurz darauf übernahm er auch die Verteidigung des Schauspielers Robert Blake, der des Mordes an seiner Ehefrau beschuldigt wurde. Auch dieses Verfahren gewann Mesereau.

Die Frage, die sich R. Kelly nun stellen muss, ist, wie er seinen neuen Anwalt in spe bezahlen soll - denn der gilt aufgrund seines Könnens als äußerst teuer. Kelly dagegen ist pleite. Da er nicht einmal mehr für Unterhaltszahlungen in Höhe von 161.000 Dollar an seine Ex-Frau aufkommen konnte, verbrachte er bereits zusätzliche Wochen in U-Haft. Die 100.000 Dollar Kaution musste eine Bekannte für ihn zahlen. "TMZ"-Informationen zufolge sucht Kellys Team nun nach Möglichkeiten, um Geld für den Rechtsbeistand auftreiben zu können.

Quelle: ntv.de, lri