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Nach verpatztem Beauty-Eingriff "Entstellte" Evangelista modelt wieder

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Gehörte zu den erfolgreichsten Models aller Zeiten: Linda Evangelista.

(Foto: picture alliance / Sascha Radke)

In den 90er-Jahren gehört sie zu den meistfotografierten Frauen der Welt, dann wird es nach einem verpatzten Schönheitseingriff still um Linda Evangelista. Trotz ihrer "Entstellung" wagt das ehemalige Supermodel nun aber ihr Comeback in der Modewelt.

Nachdem sie im vergangenen Jahr enthüllt hat, wegen eines kosmetischen Eingriffs "für immer deformiert" und aufgrund ihrer "Entstellung" zur "Einsiedlerin" geworden zu sein, hätte wohl kaum jemand für möglich gehalten, dass Linda Evangelista jemals wieder zum Modeln zurückkehren würde. Doch wie das 90er-Jahre-Supermodel nun verkündet, ist sie Teil der neuen Fendi-Kampagne.

Auf Instagram hat die 57-Jährige ein Foto von sich gepostet, in dem sie die neue Kollektion des Modehauses präsentiert: Evangelista trägt gleich mehrere rosa Cappys und zwei silberne Handtaschen. "Am 9. September 2022 wird Fendi eine besondere Modenschau in New York City veranstalten, um den 25. Jahrestag" der ikonischen Handtasche namens Fendi-Baguettes zu feiern, schreibt sie zu der Aufnahme. Ob sie selbst auch auf dem Catwalk laufen wird, lässt sie offen.

Evangelista: "Das sieht nicht mehr nach mir aus"

Wenngleich von ihrem Gesicht und ihrem Körper auf dem Bild wenig zu sehen sind, scheint Linda Evangelista zumindest im Kinnbereich das Schlimmste hinter sich zu haben. Gegenüber dem "People"-Magazin hatte das Model im Februar verraten, nach einer "Fat Freezing"-Behandlung im Jahr 2015 Schwellungen an Kinn, Hüften und Brust gehabt zu haben. Genau die Bereiche, die sie "verkleinern wollte, wuchsen und verhärteten sich plötzlich. Dann wurden sie taub."

Ein Arzt habe ihr schließlich die Diagnose Paradoxe Adipöse Hyperplasie (PAH) gestellt. Dabei handelt es sich um eine Nebenwirkung, die in deutlich unter einem Prozent der Fälle bei dem nicht-invasiven Eingriff auftreten könne, dem sich auch Evangelista unterzogen hatte. Das Gewebevolumen nimmt an der behandelten Stelle zu statt ab. "Ich habe es geliebt, auf dem Laufsteg zu sein", zitierte "People" das ehemalige Topmodel. "Jetzt graut es mir davor, Menschen zu treffen, die mich kennen." Sie selbst schaue nicht mehr in den Spiegel - "das sieht nicht mehr nach mir aus".

Obwohl sie sich 2017 mehreren herkömmlichen Fettabsaugungen unterzogen habe, sei das Problem nicht verschwunden, sagte sie laut "People" weiter. Nach wie vor könne sie sich nicht ohne Kompressionskleidung fortbewegen, weil sich die betroffenen Stellen sonst wund scheuern würden. Sie habe den Mutterkonzern des Unternehmens, bei dem sie den Eingriff vornehmen ließ, auf 50 Millionen US-Dollar verklagt.

(Dieser Artikel wurde am Dienstag, 19. Juli 2022 erstmals veröffentlicht.)

Quelle: ntv.de, lpe

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