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"Weckruf" Nina Bott entdeckt eigene Kinder im Darknet

Der Albtraum aller Eltern ist für Moderatorin Nina Bott bereits wahr geworden. Die 42-Jährige sieht im Juni Fotos ihrer eigenen Kinder auf einer Bewertungsplattform für Pädophile im Darknet. Für die einstige GZSZ-Schauspielerin war das ein Weckruf, wie sie jetzt erklärt.

Moderatorin Nina Bott hat drei Kinder und teilt Fotos ihres Nachwuchses regelmäßig bei Instagram. Doch das soziale Netzwerk ist erwiesenermaßen ein gefundenes Fressen für Pädophile, die sich hier gerne bedienen und ganz mühelos Kinderfotos für ihre Zwecke herunterladen können. Eben das passierte auch mit Botts Bildern von der vierjährigen Luna und dem einjährigen Lio.

*Datenschutz

Von einer ehemaligen RTL-Arbeitskollegin erfuhr die 42-Jährige, dass ihre kleinen Kinder auf einem Bewertungsportal für Pädophile im Darknet auftauchten. Oliver und Amira Pocher machten seinerzeit auf den Fall aufmerksam. "Ihr verkauft die Würde und die Privatsphäre eurer Kinder", wetterte Amira Pocher am 12. Juni in ihrem Podcast.

Vorher hatte sie mit ihrem Mann eine Mail vorgelesen, die von einem mutmaßlichen Pädophilen an die Agentur des Paares geschickt worden war und der Screenshots mit Bildern von Kindern deutscher Prominenter anhingen. Darunter eben auch Fotos von Botts Nachwuchs sowie dem von Peer Kusmagk. Auch er und seine Ehefrau Janni Hönscheid teilten immer wieder Fotos von ihrem Sohn Emil-Ocean und der Tochter Yoko auf Instagram. Er erstattete umgehend Anzeige.

Pose und Kleidung egal

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Bott keinen Gedanken daran verschwendet, dass so etwas jemals passieren könnte. Im Gegenteil, zunächst war sie sich gar keiner Schuld bewusst, wie sie jetzt zugibt. Sie hielt die Fotos ihrer Kinder für vollkommen harmlos. Inzwischen weiß sie, dass es Pädophilen egal ist, was die Kinder auf den Bildern tragen oder in welcher Pose sie dargestellt werden. "Schon ein Lächeln kann Pädophile triggern", sagt sie im Gespräch mit RTL.

Nach dem ersten Schock zog die ehemalige "Gute Zeiten, schlechte Zeiten"-Schauspielerin und heutige Vox-Moderatorin die Konsequenzen aus dem Vorfall. Jetzt hält sie ihre Kinder aus der Öffentlichkeit weitgehend heraus. Zwar zeigt sie immer noch Fotos aus ihrem Familienleben, doch sind ihre Kinder darauf nur noch von hinten oder mit einem Emoji vor dem Gesicht zu sehen. Verarbeitet hat sie auch diese Episode des Mutterseins in ihrem jetzt erscheinenden Buch "Ich bin eine Traumfrau".

Quelle: ntv.de, nan