Unterhaltung

Finstere Minen vor Geburtstag Noah und Lilian besuchen Boris Becker im Knast

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Noah Becker und Lilian De Carvalho Monteiro - diese Aufnahme stammt allerdings vom 29. April, dem Tag der Urteilsverkündung gegen Boris Becker.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Am Dienstag ist Boris Becker 55 Jahre alt geworden. Zweifelsohne der traurigste Geburtstag in seinem bisherigen Leben, musste er ihn doch hinter Gittern feiern. Und auch die Gesichter seines Sohnes und seiner Freundin sprechen Bände, als sie ihn besuchen.

Mehr als ein halbes Jahr sitzt Boris Becker nun nach seiner Verurteilung wegen Insolvenzverschleppung schon in Großbritannien in Haft. Jetzt musste er das erste Mal seinen Geburtstag im Gefängnis feiern - und das, da er zumindest zur Hälfte rundete. Am Dienstag wurde Becker 55.

Wohl aus diesem Anlass durfte sich der ehemalige Wimbledon-Sieger aber am Tag vor seinem Geburtstag wenigstens über Besuch im HMP Huntercombe-Gefängnis freuen, in dem er aktuell seine Strafe absitzt. Paparazzifotos, die RTL vorliegen, online jedoch nicht veröffentlicht werden dürfen, zeigen seinen ältesten Sohn Noah und seine Freundin Lilian De Carvalho Monteiro auf dem Weg in die Haftanstalt.

Die Minen der beiden wirken dabei versteinert. Ihre Blicke sind gesenkt, ihre Hände haben sie in den Hosentaschen vergraben. Ein Wagen samt Chauffeur brachte sie vor das Gefängnis, wo sie von einem Justizvollzugsbeamten in Empfang genommen wurden.

Abschiebung noch vor Weihnachten?

Dabei gibt es für Becker derzeit durchaus einen kleinen Hoffnungsschimmer, schon bald aus der Haft freizukommen. So berichtete vor wenigen Tagen "The Sun", der Ex-Tennis-Profi könnte möglicherweise noch vor Weihnachten aus Großbritannien abgeschoben werden. In Deutschland hätte er dann Chancen auf Bewährung und könnte erst einmal bei Freunden in Frankfurt unterkommen. Beckers Management bestätigte dies gegenüber RTL jedoch nicht.

Eine Abschiebung nach Deutschland wäre allerdings zugleich ein zweischneidiges Schwert für Becker. Zwar käme er so eventuell auf freien Fuß und zurück in sein Heimatland. Eine Rückkehr nach Großbritannien, wo er seit vielen Jahren gelebt hat, könnte sich aber schwierig gestalten.

Boris Becker war am 29. April in London zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er seinen Insolvenzverwaltern Vermögenswerte in Millionenhöhe verschwiegen hatte.

Quelle: ntv.de, vpr

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