"Werfe nicht einfach Ehe hin"Patrice Aminati spricht über schwierige Trennung
Sie sind längst getrennt. Doch die Fronten zwischen Daniel und Patrice Aminati scheinen noch immer nicht geklärt zu sein. Nun macht sie noch einmal deutlich, weshalb es für sie keinen Weg zurück, sondern nur noch einen nach vorne gibt.
"Eine Trennung ist nicht einfach", sagt Patrice Aminati im RTL-Interview fast entschuldigend zu dem Hickhack, mit dem sie und ihr Ex die Öffentlichkeit seit Monaten in Atem halten. Über ein halbes Jahr ist vergangen, seit sie und Daniel Aminati ihre Beziehung beendet haben. Doch nach wie vor scheint der Trennungsschmerz nicht ausgestanden zu sein - jedenfalls bei ihm nicht.
Jüngster Auslöser für einen in Medien und sozialen Netzwerken ausgetragenen Schlagabtausch war ein tränenreiches Video, das Patrice Aminati bei Instagram gepostet hatte. "Nicht jeder Tag ist gut", sagte die unheilbar an Krebs erkrankte 30-Jährige darin über den Verlauf ihrer Therapie.
Daniel Aminati reagierte darauf ebenfalls auf Instagram mit Fotos von sich, seiner Ex und der gemeinsamen Tochter. "Wir schaffen das", schrieb er dazu. Doch für seine Ex-Partnerin gibt es kein "wir" mehr. "Er soll endlich von mir ablassen", wies sie die angediente Unterstützung des 52-Jährigen zurück und warf ihm vor, sie für "seine Selbstdarstellung zu benutzen, obwohl so viel Ungeklärtes zwischen uns steht".
"Reiflich überlegte Entscheidung"
Darauf reagierte wiederum Daniel Aminati angesäuert. Die Kritik seiner Noch-Ehefrau sei "unverhältnismäßig", befand er in einem Instagram-Video und verteidigte seinen öffentlich vorgetragenen Kuschelkurs: "Ich finde, genauso liebevoll wie man zusammengekommen ist, kann man meines Erachtens nach auch zumindest respektvoll auseinandergehen."
Mit ihrem jetzigen RTL-Interview läutet Patrice Aminati jetzt die nächste Runde in der medialen Paartherapie ein. Ein potenzielles Liebescomeback scheint für sie weit weniger infrage zu kommen als womöglich für ihren Ex. Und auch auf die gemeinsame Zeit blickt sie allem Anschein nach kritischer zurück als Daniel Aminati.
"Ich werfe ja nicht einfach eine Ehe hin", sagt Patrice Aminati über die Trennung, die im September 2025 von ihr ausging. "Wenn eine Frau mit einem kleinen Kind, die schwer krank ist, sich trennt, dann ist das wirklich eine ernsthafte, reiflich überlegte Entscheidung", unterstreicht sie, dass sie ihren Entschluss nicht aus einer Laune heraus gefasst habe.
Trennungsbegleitung soll helfen
Wie Patrice Aminati weiter verrät, soll nun eine professionelle Trennungsbegleitung dabei helfen, die Wogen zu glätten - nicht zuletzt zum Wohle von Tochter Charlie. "Da jemand zu haben, der liebevoll und immer den Blick auf die ganze Familie hat, das hat mir geholfen. Also wirklich. Zum einen im Allgemeinen und strukturell: Wie löst man das mit dem Kind? Wie sind Umgangszeiten? Was gibt es für Modelle? Nestmodell, Residenzmodell? Aber auch ganz konkret: Was kann ich denn schreiben, ohne den anderen gleich wieder auf die Palme zu bringen?", erläutert sie.
So sollen sie und ihr Ex letztlich auch wieder zurück auf eine gemeinsame Sprachebene finden. "Kommunikation ist so wichtig", befindet Patrice Aminati. "Die ist ja leider in der Ehe gescheitert. Sonst würde es nicht zu einer Trennung kommen."
Ein Zurück in das Leben vor ihrer Trennung kommt für sie hingegen wohl definitiv nicht in Frage. "Jetzt konzentriere ich mich auf das Schöne, auf das Positive, was vor mir liegt", richtet sie stattdessen den Blick nach vorn.
