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"Ziemlich besorgt" Prinz William schützt seine Familie

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Machen sich Sorgen um ihre Liebsten: Prinz William und Herzogin Kate.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei den britischen Royals ist es wie bei anderen Familien auch, könnte man dieser Tage meinen: Sie hocken im Homeoffice, sie beschulen die Kinder, sie sorgen sich um die Älteren. Prinz William kann sich aber wieder entspannen, Vater Charles ist ja über den Berg.

Der britische Prinz William sorgt sich wegen der Corona-Pandemie um die älteren Royals. Als er von der Infektion seines 71-jährigen Vaters Prinz Charles erfahren habe, sei er anfangs "ziemlich besorgt" gewesen, sagte William dem Sender BBC.

Sein Vater gehöre aufgrund des Alters schon zur Risikogruppe. Thronfolger Charles entwickelte jedoch nur milde Symptome und hat sich inzwischen auf seinem Landsitz in Schottland erholt. Auch um seine Großmutter, die 93-jährige Königin Elizabeth II., und Großvater Prinz Philip, immerhin 98 Jahre alt, macht sich William Gedanken. "Wir tun alles, was wir können, um sicherzustellen, dass sie isoliert und davor geschützt sind."

Die Windsors - wie du und ich

Die Queen und ihr Mann haben sich auf Schloss Windsor in der Nähe der britischen Hauptstadt zurückgezogen. William und seine Ehefrau Kate berichteten, dass sie mit den anderen Royals über Videoanrufe in Kontakt bleiben. Das Paar lebt in seinem Haus in Norfolk im Osten Englands. Auf die Frage im Interview, wie den beiden die Isolation gefalle, antwortete Kate: "Es gibt Höhen und Tiefen, wahrscheinlich wie in vielen Familien."

Die Briten können so realistische Worte aus dem Königshaus in diesen Tagen sicher gut gebrauchen. Und sie können auf ihre Royals zählen: Queen Elizabeth II. mit ihrer von vielen als historisch empfundenen Ansprache an ihre Landsleute, in der sie an die "Selbstdisziplin", die "Entschlossenheit" und das "Kameradschaftsgefühl" der Briten appellierte,  Prinz Charles, der sich öffentlich zu Wort gemeldet hatte und über seine Covid-19 Erkrankung sprach, sind sicher Balsam für viele Briten.

Quelle: ntv.de, soe/dpa