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Leblos in Wohnung entdeckt Prodigy-Sänger Keith Flint ist tot

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Keith Flint soll sich das Leben genommen haben.

(Foto: picture alliance/dpa)

Sein Erscheinungsbild und seine Auftritte waren legendär, mit dem Lied "Firestarter" erlangte er weltweit Berühmtheit. Nun ist der Frontmann der Band The Prodigy gestorben. Keith Flint wurde nur 49 Jahre alt.

Der Frontmann der britischen Band The Prodigy, Keith Flint, ist tot. Der 49-Jährige wurde leblos in seinem Haus in der Grafschaft Essex aufgefunden. Wie der "Guardian" berichtet, bestätigte ein Polizeisprecher, dass Rettungskräfte am Morgen nach Dunmow gerufen worden seien, um sich um das "Wohlergehen eines Mannes" zu kümmern.

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Vor Ort konnte leider nur noch der Tod Flints festgestellt werden. Wie unter anderem die "Daily Mail" berichtet, wird der Todesfall als nicht "verdächtig" eingestuft. Auf dem offiziellen Instagram-Account der Band bestätigte Liam Howlett die Nachricht und nahm Abschied von Flint. Nach seinen Angaben beging der Künstler Suizid. Er sei erschüttert, wütend, verwirrt und untröstlich.

Musikgeschichte geschrieben

The Prodigy begann in den 1990er-Jahren, mit Breakbeats und schrillen Sounds elektronische Musik populär zu machen. Die Rave-Kultur steckte gerade mitten in ihrer heißen Phase und kaum eine andere Band brachte dieses besondere Gefühl so perfekt zum Ausdruck wie sie.

Mit "The Fat Of The Land" 1997 und Singles wie "Firestarter", "Breathe" und "Smack My Bitch Up" gelang Mastermind Liam Howlett, Sänger Keith Flint und damals noch Leeroy Thornhill dann endgültig der Durchbruch als Kult-Trio der Raving Society. 2000 verließ Thornhill die Band, die seither durch Keith Palmer aka Maxim Reality vervollständigt wird.

"Invaders Must Die", das fünfte Album, wurde ebenfalls ein kommerzieller Erfolg und stieg in drei Ländern in die Top 5 der Charts ein. Im November 2018 erschien dann mit "No Tourists" der letzte Longplayer der Band in dieser Konstellation.

Rat und Nothilfe

  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222 oder 116-123, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111; Mo-Sa von 14 bis 20 Uhr)
  • Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

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Quelle: n-tv.de, fzö/nan

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