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Aus nach 20 Staffeln "SOKO Kitzbühel" wird eingestellt

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Sie haben bald fertig: Nina Pokorny (Julia Cencig), Alois Kroisleitner (Ferry Öllinger, M.) und Lukas Roither (Jakob Seeböck).

(Foto: ZDF / Stefanie Leo)

Die ZDF-Reihe "SOKO" zählt aktuell neun Ableger. Doch von einem müssen sich die Fans des Krimi-Formats bald verabschieden. Das Team der "SOKO Kitzbühel" tritt nach 20 Dienstjahren den Ruhestand an. Doch für Ersatz soll gesorgt werden.

Die Krimiserie "SOKO Kitzbühel" steht vor dem Aus. Wie das ZDF und der ORF gemeinsam beschlossen haben, wird die Serie nach der neuen Staffel nicht weiter fortgeführt. Somit heißt es nach insgesamt 20 Staffeln Abschied nehmen.

Die letzten Folgen mit Julia Cencig als Ermittlerin Nina Pokorny und Jakob Seeböck als ihr Kollege Lukas Roither werden noch bis Dezember dieses Jahres gedreht. Sie sollen bis Mitte 2022 im ZDF zu sehen sein.

Ersatzlos gestrichen werden solle "SOKO Kitzbühel" jedoch nicht, heißt es in einer Mitteilung des Senders. Vielmehr wolle man gemeinsam mit den derzeitigen Produzenten ein neues "SOKO"-Team an einem anderen Standort in Österreich etablieren. Weitere Details zu diesem Vorhaben sind allerdings noch nicht bekannt.

ZDF-Premiere 2003

Die ersten Folgen von "SOKO Kitzbühel" liefen im ORF 2001 über die Mattscheibe. 2003 feierte das Format im ZDF Premiere. Damals ermittelten Kristina Sprenger und Hans Sigl mit Ferry Öllinger. Sigl wurde 2006 von Andreas Kiendl abgelöst, drei Jahre später übernahm Jakob Seeböck die Ermittlungen. Julia Cencig ist seit Staffel 14 (2015) die neue Partnerin an seiner Seite.

Das Format "SOKO" entstand ursprünglich bereits in den 1970er-Jahren. Unter dem Titel "SOKO 5113" ging es 1978 erstmals auf Sendung. Im Laufe der Zeit gingen aus der in München spielenden Serie diverse Ableger hervor. So ermitteln "SOKO"-Teams aktuell neben Kitzbühel noch in acht weiteren Städten: Köln, Stuttgart, Wismar, Leipzig, Wien, Hamburg, Potsdam und München.

Hamburg und Potsdam wurden jeweils erst vor zwei Jahren als Schauplätze der Krimireihe eingeführt. Die Münchner Ausgabe steht hingegen in der Tradition des Ursprungsformats, das 2016 von "SOKO 5113" in "SOKO München" umbenannt wurde.

Quelle: ntv.de, vpr/spot