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Wegbegleiter der Rolling Stones Saxophonist Bobby Keys ist tot

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Der Mann, der mit den Legenden spielte: Rolling-Stones-Fans dürfte Bobby Keys vor allem mit seinem Solo in "Brown Sugar" im Gedächtnis bleiben.

(Foto: seanbirm (CC BY-SA 2.0))

Die Welt der Rockmusik verliert einen ihrer Giganten: Die Saxophon-Legende Bobby Keys erliegt im Alter von 70 Jahren einem schweren Leberleiden. Die Rolling Stones trauern um einen "sehr nahen Freund".

Der US-amerikanische Saxophonist Bobby Keys, der die Rolling Stones 45 Jahre auf Touren und bei Sessions begleitet hat, ist tot. Keys starb nach Angaben der "Nashville Scene" am Dienstag im Alter von 70 Jahren in seinem Haus in Franklin im US-Bundesstaat Tennesee an Leberzirrhose.

Das Blatt berief sich auf Michael Webb, ein Mitglied von Keys' eigener Band. "The Rolling Stones sind niedergeschmettert vom Verlust ihres sehr nahen Freundes und legendären Saxophonisten Bobby Keys", heißt es in einer Erklärung der britischen Rocker, die das Musikmagazin "Rolling Stone" verbreitete.

Im Twitter-Kanal der Band hieß es nur kurz: "Danke Bobby Keys". Dazu posteten die Rolling Stones ein Youtube-Video von ihrem Konzert im New Yorker Madison Square aus dem Januar 2003. In dem Live-Mitschnitt ist Bobby Keys etwa ab Minute 3:20 in einem seiner herausragenden Saxophon-Soli zu sehen.

Erst im Oktober hatten die Stones ihren Fans mit Bedauern mitgeteilt, dass Keys sie auf Anordnung seines Arztes nicht bei Konzerten in Australien und Neuseeland begleiten werde. Der Star-Musiker verewigte sich nicht nur mit Stones-Klassikern wie "Brown Sugar" und "Life With Me", sondern spielte auch in Aufzeichnungen mit John Lennon, Joe Cocker, Barbra Streisand, B. B. King, Carly Simon und Lynyrd Skynyrd.

Quelle: n-tv.de, mmo/dpa