Unterhaltung

"Ich hoffe, sie kommt zurück" Schröder muss auf seine Soyeon verzichten

imago0093846023h.jpg

Gerade räumlich getrennt: Soyeon Schröder Kim und ihr Gerhard, Bundeskanzler a. D.

(Foto: imago images/localpic)

Altkanzler Schröder muss derzeit ohne seine Frau Soyeon auskommen. Denn die weilt beruflich in Südkorea, wohin er ihr wegen der Corona-Pandemie nicht folgen möchte. Der Politrentner sieht aber nicht nur Nachteile in der Krise, wie er verrät.

Wie viele andere Deutsche bekommt auch Altkanzler Gerhard Schröder die Folgen der Corona-Krise zu spüren. "Bedauerlich ist für mich, dass ich nicht zu meiner Frau kann", sagte er in seinem Podcast "Die Agenda". Denn Soyeon Schröder-Kim, von Beruf Dolmetscherin, arbeite gerade in ihrem Heimatland Südkorea. Eine Reise mag der 76-Jährige nicht auf sich nehmen.

"Zweimal Quarantäne, das wäre mir dann doch ein bisschen viel", so der frühere SPD-Chef. Denn er müsste sowohl nach der Ankunft im Land und nach der Rückkehr nach Deutschland in die Isolation gehen. "Ich hoffe, sie kommt zurück", so Schröder. Durch die Corona-Krise habe sich sein Leben stark verändert. "Ich reise kaum noch", sagte er. Er habe nun sehr viel mehr Zeit, um Sport zu treiben und Golf zu spielen.

"Wenn man nicht direkt betroffen ist, und ich habe mich testen lassen, dann gibt es nicht nur Nachteile", so Schröder. "Das, was man als Entschleunigung bezeichnet, schafft auch Möglichkeiten. Zum Beispiel, auf der Terrasse Tomaten anzubauen." Er wolle aber nicht den Eindruck erwecken, dass man sich aus diesen Gründen über die Pandemie freuen könnte.

Schröder und Soyeon Schröder-Kim hatten erst Ende Mai gemeinsam ihren zweiten Hochzeitstag gefeiert. Seitdem machte die 52-Jährige mit ihrem privaten Instagram-Account auf sich und ihren Mann aufmerksam - der dort unter anderem in ungewohnter Pose hinterm Herd zu sehen war. Soyeon Schröder-Kim ist die fünfte Ehefrau des Altkanzlers, der seit Jahren wieder in Hannover lebt. Er hatte sie bei einer Reise in Südkorea kennengelernt, wo sie für ihn dolmetschte.

Quelle: ntv.de, vpe