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25.000 Teilnehmer täglich So findet die Frankfurter Buchmesse statt

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Zur Messe 2019 hatten sich über 300.000 Besucher in den Hallen getummelt.

(Foto: picture alliance / Wolfgang Minich)

Die größte deutsche Bücherschau hatte es im vergangenen Jahr nur digital gegeben. Bei der diesjährigen Ausgabe vom 20. bis zum 24. Oktober soll das wieder anders sein. Wer kommen darf und wie das Hygienekonzept aussieht, ist nun bekannt.

Die Frankfurter Buchmesse darf nach gegenwärtigem Stand im Oktober täglich 25.000 Teilnehmer empfangen. "Uns liegt eine Sondergenehmigung für die Durchführung der Frankfurter Buchmesse vor", teilte die Buchmesse mit. Die zulässige Höchstzahl der Besucher gelte "unter Beachtung des vorliegenden Hygienekonzeptes" und "nach heutigem Planungsstand".

Es gilt nach derzeitigem Stand die 3G-Regelung: Einlass gibt es nur für Geimpfte und Genesene, alle anderen brauchen einen aktuellen negativen Test. Tickets müssen online gebucht werden, um die Kontaktverfolgung zu gewährleisten. Zu dem mit Gesundheitsamt und Messe abgestimmten Hygienekonzept gehörten zudem "100 Prozent Frischluftzufuhr in den Innenräumen, großzügige Gestaltung von Hallen und Eingängen, intensive Reinigungsmaßnahmen, ein hygieneangepasstes Gastronomiekonzept sowie das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes".

Zur 73. Frankfurter Buchmesse vom 20. bis 24. Oktober 2021 haben sich nach Veranstalterangaben Verlage, Unternehmen und Agenturen aus mehr als 60 Ländern angemeldet. Die Messe ist "als Präsenzveranstaltung mit digitalen und hybriden Programmangeboten" geplant.

Kein Besucherreigen wie vor der Pandemie

An einen Besucherreigen wie etwa zur Messe 2019 ist trotzdem nicht zu denken. Damals hatten sich über 300.000 Besucher in den Hallen getummelt. 2020 hatte die Buchmesse wegen der Corona-Pandemie dann in sehr reduzierter Form stattgefunden.

Für die nun anstehende Ausgabe gibt es auch schon einige Rahmendaten hinsichtlich des Programms. So wird die Germanistin und Soziologin Auma Obama, Halbschwester des früheren US-Präsidenten Barack Obama, die Laudatio auf die diesjährige Friedenspreisträgerin Tsitsi Dangarembga aus Simbabwe halten. Überreicht wird die Auszeichnung des Börsenvereins des deutschen Buchhandels traditionell zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse.

Die Preisträgerin Dangarembga ist Autorin und Filmemacherin und verbinde in ihrem künstlerischen Werk ein einzigartiges Erzählen mit einem universellen Blick, so der Stiftungsrat des Friedenspreises. Sie sei deshalb "nicht nur eine der wichtigsten Künstlerinnen ihres Landes, sondern auch eine weithin hörbare Stimme Afrikas in der Gegenwartsliteratur".

Quelle: ntv.de, mpe/dpa

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