Unterhaltung

Nicht lasch, nicht Laschet Sophia Thomalla positioniert sich

94424590.jpg

Dass sie der CDU nahesteht, ist kein Geheimnis: Sophia Thomalla.

(Foto: picture alliance / Rolf Vennenbernd/dpa)

Da heißt es immer, Friedrich Merz habe ein Problem mit Frauen. Allerdings nicht mit Sophia Thomalla. Das möchte sie als CDU-Mitglied dann doch mal zum Ausdruck bringen, ehe es für sie in gewohnter Manier weitergeht: posierend statt sich positionierend.

Sophia Thomalla gehört nicht zu den Frauen, die sich mal eben so gehen lassen. Auch und erst recht nicht im Lockdown. So hielt sie ihre Instagram-Follower in den vergangenen Wochen regelmäßig über ihr selbst verordnetes Fitnessprogramm auf dem Laufenden.

Schließlich, so bekannte die 31-Jährige, habe sie ihren "schlaffen Skinny-Look, den ich schon fünf, sechs Jahre lang hatte", sattgehabt. Stattdessen hat sich Thomalla mit Kraftsport inzwischen ordentlich Muskeln antrainiert. Ihre drahtige, aber noch nicht ganz so muskulöse Erscheinung präsentiert sie auch auf einem ihrer jüngsten Instagram-Schnappschüsse. "Hallo 2021, bring mich bitte zurück in Form", schreibt sie dazu. Tatsächlich handelt es sich um eine etwas ältere Aufnahme, wie der Hashtag "Throwback" offenbart.

In der Corona-Krise lasch rumzuhängen, ist für Thomalla also offenbar keine Option. Aber auch für Armin Laschet hat das Model eigenem Bekunden nach keine Präferenz. So postete Thomalla am Wochenende eine zweite Nachricht, in der sie zur Wahl Laschets zum neuen CDU-Parteivorsitzenden Stellung nahm.

"Merz war mein Favorit"

Dazu berufen fühlt sich die Berlinerin, da sie ja nun selbst CDU-Mitglied ist. Als solches sei sie zwar zufrieden, erklärt Thomalla. "Dennoch war Merz mein eigentlicher Favorit", positioniert sie sich für den Herausforderer Friedrich Merz, der Laschet in einer Stichwahl unterlegen war.

"Seine souveräne Art, seine klaren Aussagen und Vorstellungen wecken in mir den Gedanken: Einen Wirtschaftsminister Merz würde ich vielleicht schon gerne sehen", macht Thomalla aus ihrem Herzen keine Mördergrube und geht damit in Opposition zu einer Mehrheit der Deutschen. Einer aktuellen Forsa-Umfrage zufolge kam die Merz-Forderung nach dem Wirtschaftsministerium schließlich gar nicht gut an.

Auch dem landläufigen Vorwurf, Merz habe ein Problem mit Frauen, scheint Thomalla mit ihrem Statement entgegenzutreten. "Insbesondere da seine Frau und seine Töchter ihn schon gut finden", schreibt sie, wenngleich mit einem zwinkernden und einem lachenen Emoji versehen. Damit nimmt sie Bezug auf eine Aussage von Merz in seiner Bewerbungsrede um den CDU-Vorsitz: Hätte er wirklich ein "Frauenproblem", dann "hätten mir meine Töchter längst die gelbe Karte gezeigt und meine Frau hätte mich nicht vor 40 Jahren geheiratet", sagte der 65-Jährige da.

Quelle: ntv.de, vpr