Unterhaltung

"Tätowierszene geht am Stock" Sophia Thomalla stichelt gegen Spahn

130183738.jpg

Sophia Thomalla ist seit sieben Jahren CDU-Mitglied.

(Foto: picture alliance/dpa)

Während Friseurläden ab dem 4. Mai wieder öffnen dürfen, müssen Tätowierer ihre Kunden trotz hoher Hygienestandards weiterhin vertrösten. Sophia Thomalla passt das überhaupt nicht, sie rüffelt Gesundheitsminister Spahn.

Schauspielerin und Tattoo-Liebhaberin Sophia Thomalla ist, jedenfalls in einem Bereich, unzufrieden mit den Sicherheitsmaßnahmen der Bundesregierung. "Warum dürfen Friseurläden ab dem 4. Mai wieder öffnen, während die komplette Piercing- und Tätowier-Szene am Stock geht, auf keine Öffnung hoffen dürfen und eventuell ihre Läden schließen müssen?", lautet ihre Frage an Gesundheitsminister Jens Spahn auf Instagram.

Als besonders unfair empfindet Thomalla die politische Entscheidung, da die Hygienemaßnahmen in Tattoo- und Piercingstudios ihrer Meinung nach viel höher seien als die in Friseurläden: "Die Hygienebestimmungen in einem Tätowierstudio sind auf jeden Fall mehr gegeben als wenn ich mir ums Eck in einem vollbesetzen Salon die Spitzen schneiden lasse." Beim Friseur sei "Tag der offenen Tür".

*Datenschutz

CDU-Politiker Spahn antwortete der Schauspielerin laut "Bild"-Zeitung in einer Privatnachricht: "Die Friseure sind im ersten Schritt dabei, weil der Wunsch nach einem Haarschnitt aktuell größer ist als der nach einem Piercing." Ob sich Thomalla mit dieser Erklärung zufrieden gibt, ist jedoch anzuzweifeln. "Ehrlich gesagt habe ich keinen Bock, mir meine nächsten Tätowierungen auf meiner Wohnzimmercouch verpassen zu lassen", schrieb sie.

Quelle: ntv.de, can