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Neues "The Rising"-Video Springsteen widmet Joe Biden einen Song

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Bruce Springsteen unterstützt den Demokraten Joe Biden.

(Foto: Greg Allen/Invision/AP)

Nachdem schon Neil Young musikalisch nach einem Trump-Nachfolger gesucht hat, widmet nun auch noch Bruce Springsteen dessen demokratischem Kontrahenten Joe Biden einen Song. Gemeinsam mit seiner Frau ruft der Musiker die US-Amerikaner auf, im November zur Wahl zu gehen.

Die US-Demokraten haben Joe Biden bei ihrem Parteitag wie erwartet als ihren Präsidentschaftskandidaten nominiert. Bei seinem Kampf gegen Amtsinhaber Donald Trump unterhält Biden auch Unterstützung von Bruce Springsteen. Der 70-jährige Sänger hat ein neues Video zu seinem Song "The Rising" aus dem Jahr 2002 veröffentlicht.

Darin zu sehen sind unter anderem Helfer in der Coronavirus-Pandemie und "Black Lives Matter"-Proteste. Auch Springsteen und seine Frau Patti Scialfa haben in dem Clip einen kurzen Auftritt. Biden wird in dem Video bei einer Rede gezeigt, als er erklärt: "Wir sind die Vereinigten Staaten von Amerika. Es gibt nichts, was wir nicht schaffen können, wenn wir es gemeinsam tun."

"Es ist eine nationale Schande"

Erst vor Kurzem hatte Bruce Springsteen in seiner Radio-Show beim US-Sender Siriusxm eine eindringliche Botschaft an Trump geschickt. Er werde sich zunächst "an den Mann wenden, der hinter dem resoluten Schreibtisch sitzt", begann der Musiker seine Nachricht. "Bei allem Respekt, Sir, zeigen Sie etwas Rücksicht und Fürsorge für Ihre Landsleute und Ihr Land. Setzen Sie eine verdammte Maske auf!" Trump ist bereits mehrfach dafür kritisiert worden, dass er bei seinen Amtsreisen durch das Land keinen Mund-Nasen-Schutz trägt.

In seinem "E Street Radio"-Programm sagte Springsteen zudem: "Angesichts der mehr als 100.000 Amerikaner, die in den letzten Monaten gestorben sind, und der leeren, beschämenden Reaktion unserer Anführer war ich einfach nur stinksauer." Und fügte hinzu: "Diese Menschen hätten Besseres verdient, als nur unbequeme Statistiken für die Bemühungen unseres Präsidenten um seine Wiederwahl zu sein. Es ist eine nationale Schande".

Ähnlich denkt übrigens auch Musikerkollege Neil Young über den Präsidenten. Um gegen ihn stimmen zu können, hat der gebürtige Kanadier sogar die US-Staatsbürgerschaft angenommen. Am Freitag veröffentlichte er im Netz unter dem Titel "Lookin' For A Leader 2020" einen 14 Jahre alten, umgeschriebenen Politsong. Dazu schrieb er: "Ich lade den Präsidenten ein, dieses bei seiner nächsten Kundgebung zu spielen. Ein Lied über die Gefühle, die viele von uns heute gegenüber Amerika haben." Trump hatte nämlich zuvor ungefragt Neil-Young-Songs im Wahlkampf verwendet, weshalb der 74-Jährige ihn derzeit verklagt.

Quelle: ntv.de, nan/spot

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