Unterhaltung

"Allerletzter Film" Star-Regisseur Roland Emmerich geht in Rente

imago0193484978h.jpg

Roland Emmerich inszenierte Hollywood-Blockbuster wie "Independence Day" und "The Day After Tomorrow".

(Foto: IMAGO/Future Image)

Der deutsche Star-Regisseur Roland Emmerich hat sich mit Meisterwerken wie "Independence Day" und "The Day After Tomorrow" in Hollywood verewigt. Nun verkündet der 67-Jährige sein Karriereende. Einen "allerletzten Film" wolle er aber noch drehen - und eine wichtige Botschaft vermitteln.

Roland Emmerich gilt als erfolgreichster deutscher Regie-Export in Hollywood. Der 67-jährige Regisseur von legendären Katastrophenfilmen wie "Independence Day", "The Day After Tomorrow" und "2012" kündigte jetzt in der "Bild am Sonntag" an, dass er in zwei bis drei Jahren einen Film über Umweltkatastrophen drehen wird. Dieses noch unbetitelte Projekt soll dann auch Emmerichs letztes bleiben. "Das ist der allerletzte Film, den ich machen will", erklärt der in den USA lebende Filmemacher.

In seinem finalen Werk wird es demnach "darum gehen, dass die Welt aus den Fugen gerät". Er stelle sich "die Frage, ob es irgendwann eine Zeit geben wird, in der Menschen nicht mehr in dem Land leben können, in dem sie geboren wurden - wegen Hitze, wegen Wasserknappheit, wegen Hunger". Dies werde zu einer "Völkerwanderung" führen, "die ganz, ganz grausam sein wird". Emmerich ist sich sicher: "Das System wird nicht mehr funktionieren, wenn sich plötzlich viele Millionen Menschen auf die Reise machen und in ein anderes Land gehen".

"Diese Botschaft möchte ich noch auf die Leinwand bringen"

Wie es nach dem nun angekündigten Karriereende weitergehen wird, weiß der Star-Regisseur derzeit noch nicht. Er wolle aber viel lesen, ein wenig malen "und einfach Spaß haben". Seinen grob angerissenen Umwelt-Katastrophenfilm zuvor noch zu realisieren, sei dem in Stuttgart geborenen Hollywood-Schwergewicht allerdings ein wichtiges Anliegen. "[...] diese Botschaft möchte ich unbedingt noch auf die Leinwand bringen. Der einzige Weg, die Menschen wachzurütteln, ist in meinen Augen, wenn sie sich vor etwas ganz schrecklich fürchten", so Emmerich. Das letzte Filmprojekt Emmerichs ist "The Magic Flute", den der 67-Jährige als Produzent begleitete.

Ob sein in zwei bis drei Jahren angekündigter Katastrophenfilm wirklich der letzte sein wird, bleibt jedoch dahingestellt. Nicht zum ersten Mal kündigt der Star-Regisseur sein letztes Werk an. So lautete eine Aussage des Regisseurs einst, "2012" wäre sein letzter Desaster-Film. Wieder wurde Emmerich dieses Jahr jedoch mit "Moonfall" rückfällig. "Ich habe mir fünf Jahre Zeit gelassen, nachdem ich das Buch vor zehn Jahren gelesen habe. Aber der Mond ist halt ein super Thema, ich konnte es nicht lassen", erklärte er.

Quelle: ntv.de, can/spot

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen