Unterhaltung

38 Stunden Charity-Livestream Stars performen für den guten Zweck

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Unter anderem mit von der Partie: Bosse.

(Foto: picture alliance / dpa)

Festivalbesucher kennen sie - die Hilfsorganisation Viva con Agua. Sie setzt sich dafür ein, dass auch in armen Ländern die Trinkwasserversorgung gesichert ist. Nun startet sie in Zeiten der Corona-Krise ein besonderes Projekt: Sie lässt 38 Stunden lang live im Netz die Puppen tanzen.

Die ganze Welt redet über die Corona-Krise. Da geraten andere Sorgen und Probleme leicht ins Hintertreffen. Die Hilfsorganisation Viva con Agua will dem mit einem besonderen Projekt im Internet entgegenwirken, damit aber nach eigenen Angaben auch "gleichzeitig für Entertainment in Zeiten von Social Distancing sorgen".

So startet am Samstag um 10.00 Uhr auf der Streaming-Plattform Twitch ein 38-stündiger Livestream, mit der Uganda unterstützt werden soll. Konkret geht es um eine Verbesserung der Trinkwasser- und Hygienesituation in dem afrikanischen Land. Viva con Agua hofft, 25.000 Euro an Spenden für Wasserfilter in Uganda einsammeln zu können. Dabei setzt die Organisation auf die Mithilfe der prominenten Unterstützer, die im Livestream alle 30 Minuten das virtuelle Mikrofon untereinander weiterreichen werden.

Dance-Session und Whisky-Tasting

Mit dabei sind unter anderem die Sänger Bosse, Clueso und Gentleman. Doch nicht alle werden musikalisch in das Geschehen eingreifen. Jedenfalls nicht ausschließlich. So heißt es etwa in der Ankündigung: "Bosse schaltet sich in den Live-Stream, Maeckes spielt Gitarre, Clueso kocht. Nachts dann Party-Programm: ein Live-Painting-Battle, eine Dance-Session mit Bloggerin Natasha Kimberly, Gentleman und Milky Chance spielen und zur Geisterstunde zelebriert Fynn Kliemann ein Whisky-Tasting."

Wer dann noch nicht genug haben sollte, kann sich auch am Sonntagmorgen noch zuschalten. Dann lädt etwa die ehemalige Hot-Banditoz-Sängerin und einstige "Deutschland sucht den Superstar"-Jurorin Fernanda Brandao zu einem Morning-Workout. Wer nach einer Spende hier mitmacht, hätte gleich doppelt Gutes getan - für die Menschen in Uganda und für sich selbst.

Quelle: ntv.de, vpr