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"Boys Boys Boys" "Take Me Out" wird schwul

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Erstmals fragt er nur Männer, ob sie die Lampe anlassen möchten: Moderator Ralf Schmitz.

(Foto: TVNOW / Frank Dicks)

Die RTL-Show "Take Me Out" ist so etwas wie das TV-Tinder unter den Dating-Formaten. Und ja, für so manche Zuschauer dürfte die Sendung auch ein "Guilty Pleasure" sein. Jedenfalls gucken jedes Mal Millionen zu. Nun wird es auch eine schwule Variante geben.

Egal, ob "Bauer sucht Frau", "Der Bachelor" oder "Love Island" - in den TV-Dating-Shows scharwenzeln die Teilnehmer in der Regel wochenlang umeinander herum, in der Hoffnung, dass der Funken doch irgendwann überspringen möge. Nicht so bei "Take Me Out". Hier geht alles ganz schnell.

"Ist er euer Mann, lasst die Lampe an. Drückt ihr aus, seid ihr raus!“, lautet das von Moderator Ralf Schmitz vorgegebene Motto. 30 Frauen entscheiden so nach und nach über das Wohl und Wehe eines Single-Mannes, der mit ein paar Worten, Einspielvideos oder sonstigen Einlagen um ihre Gunst buhlt. Aus den Ladies, die am Ende noch mit leuchtender Lampe übrig sind, darf sich der liebestolle Jüngling dann wiederum die Herzdame seiner Wahl für ein gemeinsames Date herauspicken.

Schmitz verlässt die Show

Seit sieben Jahren flimmert dieses TV-Tinder unter den Dating-Formaten inzwischen über die Bildschirme. Bisher gab es in der Sendung stets einen Frauen-Überschuss. Doch jetzt sind die Männer dran. Im Januar 2021 präsentiert Schmitz erstmals zwei "Take Me Out"-Specials mit homosexuellen Kandidaten. Das Motto lautet: "Boys Boys Boys." Die Regeln hingegen sind dieselben.

Die erste Folge von "Take Me Out - Boys Boys Boys" zeigt RTL am 2. Januar 2021 um 23 Uhr. Die zweite Ausgabe läuft eine Woche darauf, am 9. Januar, bereits um 22.30 Uhr. Auch bei TVNOW sind die Shows selbstredend abrufbar.

Für alle Schmitz-Fans wird es auch eine der letzten Chancen sein, ihn als Moderator der Sendung zu sehen. Der 46-Jährige wechselt demnächst den Sender und wird danach nicht länger als Aushängeschild der Show fungieren. Doch alle, die "Take Me Out" zu ihren "Guilty Pleasures" im Fernsehen zählen, brauchen sich nicht zu sorgen: Die Sendung mit regelmäßig mehr als zwei Millionen Zuschauern soll auch danach weitergehen.

Quelle: ntv.de, vpr/spot