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"Lass es krachen, 'muthafukka'" The Prodigy gedenken Keith Flints

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Starb mit 49 Jahren: Keith Flint.

(Foto: imago images / Votos-Roland Owsnitzki)

Rund ein halbes Jahr ist vergangen, seit The-Prodigy-Sänger Keith Flint tot aufgefunden wurde. Nun wäre die Elektro-Ikone 50 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass erinnern die verbliebenen Bandmitglieder an ihren einstigen Mitstreiter in einem rührenden Tweet.

Am heutigen Dienstag wäre Keith Flint 50 Jahre alt geworden. Der verstorbene Frontmann der britischen Elektro-Band The Prodigy wurde im März leblos in seinem Haus gefunden. Seine Bandkollegen Keith Palmer alias Maxim Reality und Liam Howlett gedachten ihres Freundes an dessen Geburtstag nun mit einem rührenden Tweet.

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"Happy Birthday, Flinty. Kein Tag vergeht, an dem du nicht in unseren Gedanken bist", schreibt die Band auf ihrem offiziellen Twitter-Account. "Wir vermissen dich, Bruder. Lass es krachen, wo auch immer du bist, 'muthafukka'." Angefügte Fotos zeigen den Frontmann auf der Bühne und bei entspannten Stunden mit seinen Kollegen.

"Für alle Zeiten"

Nach dem tragischen Tod des Sängers war lange Zeit ungewiss, ob die Band weitermachen würde. Im August verkündeten Palmer und Howlett dann in einem Tweet, dass sie erstmals nach Flints Tod wieder im Studio gewesen seien. "Wir leben für alle Zeiten weiter", schrieben sie dazu. Damit scheint klar zu sein, dass The Prodigy als Duo fortfahren werden.

Keith Flint wurde am 4. März in seinem Anwesen in Dunmow, England, leblos aufgefunden. Er wurde nur 49 Jahre alt. Howlett verbreitete im Anschluss, Flint habe Suizid begangen. Tatsächlich jedoch konnte die Todesursache nicht eindeutig geklärt werden.

Flint war zunächst als Tänzer bei The Prodigy im Einsatz und übernahm 1996 zu dem Track "Firestarter" erstmals die Rolle des Shouters. Mit seiner Stimme verhalf er der Band auch zum zweiten großen Hit "Breathe". Das jüngste Album von The Prodigy, "No Tourists", erschien 2018. Ein Erscheinungstermin für die neue Musik wurde noch nicht bekannt gegeben.

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen

  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222 oder 116-123, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111; Mo-Sa von 14 bis 20 Uhr)
  • Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

Quelle: n-tv.de, vpr/spot

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