Enkelkind für Wolfgang GruppTrigema-Chefin ist Mutter geworden

Hinter der Familie Grupp, die das Traditionsunternehmen Trigema betreibt, liegt ein schweres Jahr. Im Sommer unternahm der legendäre Ex-Chef Wolfgang Grupp einen Suizidversuch. Nun aber gibt es für ihn und seine Angehörigen einen Lichtblick: Er ist erstmals Opa.
Trigema-Chefin Bonita Grupp hat zum ersten Mal ein Kind zur Welt gebracht. Das bestätigte eine Sprecherin der Familie. Mutter und Baby seien wohlauf.
Weitere Details wolle die Familie privat halten, erklärte die Sprecherin. Weder zum Geschlecht des Kindes noch zum Zeitpunkt der Geburt würden Angaben gemacht werden. Auch der Name des Vaters ist nicht bekannt.
In einer Stellenanzeige sucht das Unternehmen einen Betreuer oder eine Betreuerin für ein Kleinkind in Vollzeit. Bei dem Job gehe es um eine Position im Privathaushalt, heißt es darin.
Sie führt das Unternehmen
Bonita Grupp führt das Familienunternehmen seit einigen Jahren gemeinsam mit ihrem Bruder und gehört zur Geschäftsführung des Traditionsbetriebs im baden-württembergischen Burladingen. Die 36-Jährige leitet die Bereiche Onlinehandel, Marketing und Personal. Wolfgang Grupp junior verantwortet die Geschäftskunden, die IT-Projekte, die Produktion und die Finanzen.
Für ihren Vater Wolfgang Grupp ist es das erste Enkelkind. Für die Familie war das vergangene Jahr nicht einfach: Die 83-jährige Trigema-Legende hatte im vergangenen Sommer einen Suizidversuch öffentlich gemacht.
Nachdem tagelang über den Zustand von Wolfgang Grupp spekuliert worden war, meldete er sich am 17. Juli mit einem Brief an seine Belegschaft zurück in der Öffentlichkeit. "Ich bedauere sehr, was geschehen ist und würde es gerne ungeschehen machen", schrieb er damals und ergänzte: "Ich bin im 84. Lebensjahr und leide an sogenannten Altersdepressionen. Da macht man sich auch Gedanken darüber, ob man überhaupt noch gebraucht wird."
Es könne etwas länger dauern, bis er wieder ganz gesund sei, erklärte der frühere Firmen-Chef. Vielleicht trägt jetzt ja auch zu seiner Genesung bei, dass er sich über sein erstes Enkelkind freuen darf.