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Hollywood-Stars trauern US-Regisseurin Lynn Shelton stirbt mit 54

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Shelton gab 2006 ihr Regiedebüt mit dem Indie-Film "We Go Way Back".

(Foto: imago images/Independent Photo Agency Int.)

In den vergangenen Jahren schreibt und inszeniert US-Regisseurin Lynn Shelton mehrere Spielfilme und arbeitet für bekannte Fernsehserien. Nachdem die 54-Jährige eine Woche lang krank gewesen war, bricht sie plötzlich zusammen und stirbt. Ihr Lebensgefährte ist schockiert und erklärt: "Es war nicht Covid-19".

Die US-Regisseurin Lynn Shelton ist tot. Sie wurde nur 54 Jahre alt. Shelton sei an den Folgen einer Bluterkrankung gestorben, bestätigte ihr Sprecher Adam Kersh laut "The Hollywood Reporter". Comedian Marc Maron, der mit der Filmemacherin liiert war, erklärte laut "IndieWire": "Ich habe schreckliche Nachrichten. Lynn ist letzte Nacht verstorben." Shelton sei zusammengebrochen, nachdem sie eine Woche lang krank gewesen war.

"Es war nicht Covid-19. Die Ärzte konnten sie nicht retten." Maron, der mit Shelton an der Netflix-Show "Glow" gearbeitet hat, sagte zudem, er sei "völlig geschockt" und versuche zu verstehen, wie er mit dem Verlust fertig werden könne. "Sie war eine schöne, freundliche, liebevolle, charismatische Künstlerin. Sie war voller Freude. Sie machte mich glücklich. Ich machte sie glücklich. Wir waren glücklich. Ich brachte sie die ganze Zeit zum Lachen. Wir lachten viel. Wir begannen ein gemeinsames Leben. Ich kann wirklich nicht glauben, was passiert ist", fügte er hinzu. "Das ist so ein schrecklicher, großer Verlust."

Um die Regisseurin trauern in den sozialen Medien auch Stars wie Reese Witherspoon, Mark Duplass, Mindy Kaling, Ava DuVernay oder Chloë Grace Moretz, die mit ihr zusammengearbeitet haben. Shelton gab 2006 ihr Regiedebüt mit dem Indie-Film "We Go Way Back", mit "Humpday" feierte sie 2009 einen ersten Erfolg.

In den vergangenen 14 Jahren schrieb und inszenierte Shelton acht Spielfilme, darunter "Meine beste Freundin, ihre Schwester und ich" oder "Sword of Trust". Die Regisseurin arbeitete auch für einige bekannte Fernsehserien, darunter zuletzt "Little Fires Everywhere", "The Morning Show", "Mad Men", "The Mindy Project", "Fresh Off the Boat" oder "New Girl".

Quelle: ntv.de, jki/spot