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Nach Orbán-Kritik Ungarn geht auf George Clooney los

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Beklagt den vielen Hass, den die Welt zurzeit erlebe: George Clooney.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

George Clooney kritisiert Ungarns Premierminister Viktor Orbán. Nun schießt dessen Regierungssprecher zurück und bezeichnet die Äußerungen des Hollywoodstars als "dumm". Und auch der Außenminister hat eine Meinung dazu.

Die ungarische Regierung hat Schauspieler George Clooney scharf kritisiert. Der Hollywoodstar hatte zuvor Ministerpräsident Viktor Orbán als Beispiel für Zorn und Hass in der Welt bezeichnet.

In einem Interview mit dem "GQ"-Magazin sagte Clooney über die Entstehung seines Films "The Midnight Sky", in dem er einen Wissenschaftler in einer postapokalyptischen Welt spielt: "Wir waren nicht mitten in einer Pandemie, als es passierte, aber es gab trotzdem all diese anderen Elemente. Diese Elemente, wie viel Hass und Wut wir alle auf der ganzen Welt erleben in diesem Moment der Geschichte - schauen Sie sich Bolsonaro in Brasilien oder Orban in Ungarn an."

Ein Sprecher der rechtsnationalen ungarischen Regierung erklärte Medienberichten zufolge daraufhin, George Clooney sei ein guter Schauspieler, der Respekt verdiene. Und fügte hinzu, dass die Äußerungen von Clooney "dumm" seien und niemand ihn wie ein "politisches Orakel" behandeln sollte. Ungarns Außenminister Peter Szijjarto postete auf Facebook: "Wir mögen George Clooney als Schauspieler." Von Geschichte und Politik verstehe er aber offenbar nur wenig.

Quelle: ntv.de, nan/spot