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Was soll das jetzt? Wendler zurück bei "zensiertem" Medium

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Beendet seine Auszeit bei Instagram: Michael Wendler.

(Foto: imago images/Future Image)

In seiner Ansprache, in der er sich als Verschwörungsgläubiger outete, polterte Michael Wendler nicht nur gegen die Corona-Maßnahmen. Auch Medien und sozialen Netzwerken unterstellte er, "gleichgeschaltet" und "zensiert" zu sein. Nichtsdestotrotz meldet er sich nun genau dort zurück.

Knapp drei Wochen sind vergangen, seit Michael Wendler unter die Corona-Leugner und Verschwörungsgläubigen gegangen ist. Drei Wochen, in denen auch auf seiner Instagram-Seite Funkstille herrschte. Lediglich einen Hinweis auf seinen neuen Kanal beim Messenger-Dienst Telegram postete der Sänger in dem Netzwerk, das er früher nahezu täglich mit Nachrichten von sich bespielt hatte.

*Datenschutz

Das war durchaus konsequent. Schließlich hatte er in seiner Brandrede nicht nur die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie als "schwere Verstöße gegen die Verfassung und das Grundgesetz" gegeißelt. Er warf deutschen Fernsehsendern auch vor, "gleichgeschaltet und politisch gesteuert" zu sein und kritisierte soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram als "zensiert".

Umso mehr erstaunt es, dass sich der 48-Jährige nun just bei einem der angeblich ach so zensierten Medien zurückmeldet. Bei Instagram postete er jetzt erstmals wieder eine Nachricht. Es handelt sich - wie sollte es anders sein - um ein Foto mit seiner Frau Laura Müller. Viel dazu zu sagen, hat er jedoch nicht. Er versah die Veröffentlichung lediglich mit einem Herz-Emoji.

"So verliert man sein Gesicht"

Viele reiben sich angesichts dieser Kehrtwende verwundert die Augen. Einige reagieren aber auch noch deutlicher. "So verliert man sein Gesicht, Herr Wendler. Entweder weg von Instagram oder nicht", merkte etwa eine Nutzerin in der Kommentarspalte zu dem Bild an.

Was genau Wendler mit dem Post bezweckt, weiß wohl nur er selbst. Ansonsten agieren er und seine Herzdame weiterhin so, als sei in den vergangenen Wochen gar nichts um sie herum geschehen. So versucht sich Müller auf ihrer Instagram-Seite einfach weiter munter als Influencerin oder sie postet Aufnahmen von ihrem Essen "nach einem interessanten und spannenden Termin". Wir hoffen mal nur, dass es kein Termin mit Attila Hildmann war.

Quelle: ntv.de, vpr