Promi Big Brother: Tag 2"Weniger Silikon, mehr Hirn"

"Schässika" soll ganz doll stinken, Ben zwängt sich in gefrorene Jeans und für Isa ist alles "The First". Nach dem Einzug erfolgt das schlimme Erwachen. Brüste sind wieder DAS Thema. Frage: Wie groß ist eigentlich zu groß?
Das Schlimme an Livesendungen ist ja unter anderem, dass man das Ende der Sendung nicht genau planen kann. Wenn aber eine Sendung eine Stunde gehen soll und dann läuft sie zwei, ohne, dass da überhaupt was Spannendes gezeigt wird, ist Überziehen meist eine verschnarchte Angelegenheit. Und damit ist im Grunde über die zweite Folge Promi Big Brother schon alles gesagt.
Dabei fing es so puschelig an. Soapi-Stephen macht sich streichholzmäßig erneut bei Edona anheischig und die bedankt sich in ihrer näselnden Attitude beim Großen Bruder für die Aufmerksamkeiten. Dabei geht’s den Leuten unten gar nicht gut. Nichts zu beißen, das bisschen Rohkost hängt einem nach zwei Tagen zum Halse raus und ohne Kaffee ist das Leben verloren. Sport würde dem verstöpselten Dasein wieder einen Sinn geben, also entschließen sich die Sportskanonen, ein kleines Workout zu absolvieren.
"Schässika" hat gerade die erste Stretch-Übung absolviert, da geht Edona sofort ab wie Mariah Carey nach zwei Nasen Koks. "Ihr riecht sehr unangenehm! Irgendjemand stinkt hier abartig!", echauffiert sie sich. "Wenn ich das gewusst hätte! Das sind hier solche Blagen!" Jessi ist fix und foxi, denn anstatt alle Frühsportler wegen des Schwitzi-Geruchs anzufrotzeln, hat Edona nur an der freundlichen Brünetten etwas auszusetzen und legt auch noch nach: "Schässi, du stinkst wie Scheiße, ey, ich schwöre, es stinkt!" Daraufhin Jessi: "Darf ich was sagen?" Edonas Antwort: "Nein."
Arme, arme Désirée!
Nein, möchte man auch zur "mega"-aufgebrezelten Désirée ob ihrer vorgefertigten, auswendig gelernten Witze sagen. Es ist beinahe traurig mit anzuschauen, wie sie sich abmüht, lustig zu sein, während sie einen Gag nach dem anderen, mit einem Gläschen Schampus in der Hand, von ihren Karteikärtchen abliest. Und dann dieses maskenhafte Grinsen! Wie sehr würde man sich wünschen, die Frau säße einfach nur wie Schropp in einer Jeans und vielleicht einer lieblichen Schluppenbluse auf dem Sofa und würde aus dem Bauch heraus agieren, so wie man es eigentlich von ihr gewohnt ist.
Aber jetzt meine lieben Leserinnen und Leser: Lassen Sie uns über Brüste sprechen. Ja, manchmal wollen Frauen eine größere Oberweite, die persönlichen Gründe dafür gehen niemanden etwas an, auch nicht, wenn frau sich die Hupen armseligerweise nur der Männer wegen aufblasen lässt. Von denen wird komischerweise nie verlangt, dass sie sich ein paar Gewichte an den Dödel hängen, damit der mehr an Länge gewinnt. Manche Frauen pfeffern sich 250 Gramm Silikongel pro Brust in den Körper, manche 500 Gramm, 750 Gramm sind schon mächtig gewaltig viel, aber 1,7 Kilo Füllmasse pro Mops? Auch der aktuell ganz fluffige Pomadenhengst Prinz Protz hat zu Edonas Atombusen eine Meinung: "Besser wären 300 Gramm weniger Silikon und 100 Gramm mehr Hirn", womit er natürlich nicht ganz unrecht hat. Aber Hauptsache, der Edona gefällt es.
Während unten nach wie vor Bambule angesagt ist, sinniert die Possi im Bell Chambre über so krasse Schauspielsachen wie Method Acting. Für Grand Dame Isa ist die Teilnahme bei Big Brother nicht ihr erstes Mal, sondern "The First" - "also, wie man das in Amerika eben so nennt". Und so kann sie sich auch first freuen, wenn Basler ihr nachts die Ohren vollknattert. Dabei hat Natascha längst alle WG-ler hundertdrei Mal gewarnt, dass "ihr Nachbar" - … "der war mal mein Nachbar" ..."Früher war der Basler mein Nachbar"... "Der Basler und ich - wir waren mal Nachbarn, also früher" - ganz übel schnarcht. Echt süß, dieses baslerische ochsenknechtsche Bratkartoffelverhältnis.
Auf der Unbeliebtheitsskala nach unten
Auch eine Challenge wird wieder ausgetragen. Von oben treten Ben und Natascha an, (die sich natürlich auch schon irre lange kennen, man läuft sich ja ständig über den Weg, so als Nachbarn) von unten Ringer Franki-Boy und Sekundantin "Schässika". Während die Frauen wieder so hübsche, typisch weibliche Dinge machen dürfen, wie die Männer anfeuern, müssen diese so schnell wie möglich eisgefrorene Klamotten anziehen. Die Hungernden gewinnen und dürfen sich in der Bell Etage die ausgemergelte Wampe vollhaun.
Frage: Wird Désirée zur Besinnung kommen und das übertriebene Sidekick-Palawer ablegen oder wird sie auf der Unbeliebtheitsskala weiter mit Karacho nach unten sausen und dabei gleich ein paar Stufen auslassen?
Was sonst noch geschah
Mörtels Cathy musste in die ewige Ödnis wechseln und Zachi Noys einstige Filmliebschaft, Dolly Dollar durfte zu den Reichen und Schönen aufsteigen. Und nochwas: Jessi duschte oben ohne, was aber nach dem ausgedehnten Mumu-Gate vom Vortag so spannend war, dass der Zuschauer die Zeit für eine ausgedehnte Raucherpause auf Balkonien nutzte.
Über die Autorin