Unterhaltung

"Deutsch versteht er ja nicht" Wolfgang Petry singt für Trump auf Englisch

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Wolfgang Petrys Alter Ego mahnt zu Umweltschutz.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wolfgang Petry wird erneut zu Pete Wolf - und meldet sich mit seinem zweiten englischsprachigen Album zurück. In einem Interview erklärt der legendäre Schlagersänger, warum er pessimistisch in die Zukunft blickt. US-Präsident Trump ist daran nicht ganz unschuldig.

Schlagerlegende Wolfgang Petry zieht es nach Amerika. Allerdings nur fiktiv. Mit seinem neuen Album "2084" reist Petry als Pete Wolf musikalisch einmal quer durch die USA der Zukunft - genauer gesagt im Jahr 2084. Dabei zeichnet der 68-Jährige ein düsteres Bild: Die Menschheit ist am Rande der endgültigen Auslöschung. Was Petry zu dieser Thematik inspiriert hat und wie US-Präsident Donald Trump ins Bild passt, verriet er nun in einem Interview.

"2084" ist nach "Happy Man" das zweite englischsprachige Album des Sängers. Keine leichte Aufgabe, wenn man sein ganzes Leben lang auf Deutsch gesungen hat! Sein Manager habe ihn daher mit einer Texterin vernetzt, die seine "Gedanken in korrektem amerikanischen Englisch verfassen kann", so Petry. Für seine fiktive Reise durch die Vereinigten Staaten habe er sich vorher gut eingelesen und und viel über "Einwanderung und das harte Leben in New York so um 1960" gelernt.

Petry sei zwar fasziniert von den USA - Auswandern sei für ihn jedoch "undenkbar", solange Trump regiere. Der US-Präsident scheint einer der Gründe dafür zu sein, dass Petry so pessimistisch in die Zukunft blickt. Denn dass ein junger Mensch wie die Klimaaktivistin Greta Thunberg auf die Straße gehen müsse, "um uns Erwachsene aufzurütteln", sei äußerst "traurig", erklärt er. Mit Blick auf den Klimawandel und die Rolle der USA sei es somit passend, dass er sein Album auf Englisch aufgenommen habe, findet der Schlagerstar - so könne er "das Übel an der Wurzel packen. Auf Deutsch versteht Trump mich ja nicht."

Petry wird am Samstagabend bei der ZDF-Spendengala "Ein Herz für Kinder" zum ersten Mal seit 13 Jahren wieder live im Fernsehen auftreten.

Quelle: ntv.de, lri/spot