Panorama
Dieses Foto postete die Polizei Sachsen auf Facebook.
Dieses Foto postete die Polizei Sachsen auf Facebook.(Foto: Facebook/Polizei Sachsen)
Donnerstag, 11. Januar 2018

Keine Weiterfahrt in Sachsen: Deutsche Polizei stoppt US-Panzertransport

Die USA beauftragen eine Spedition, sechs Haubitzen von Polen nach Deutschland zu bringen. Doch die Lkw erreichen ihr Ziel nicht: Die Polizei stoppt die Auflieger mit den Geschützen auf der Autobahn bei Bautzen. Für den Stopp gibt es triftige Gründe.

Die sächsische Polizei hat auf der A 4 bei Bautzen einen Panzertransport gestoppt. Wie die Polizei mitteilte war die Spedition im Auftrag der US-Armee unterwegs. Sie sollte die sechs Haubitzen vom Typ M 109 – also selbstfahrende gepanzerte Artilleriegeschütze – von Polen nach Deutschland transportieren.

Bei der Polizeikontrolle stellte sich allerdings heraus: Die von der beauftragten Spedition verwendeten Auflieger waren für den Transport völlig ungeeignet. Es fehlten die erforderlichen Transportdokumente und Ausnahmegenehmigungen. Zudem war die Ladung viel zu breit und vor allem viel zu schwer. Die Polizisten stellte die einzelnen Gespanne auf die Waage: Jeder Auflieger war bis zu 16 Tonnen zu schwer.

Auch fehlten dem Konvoi die erforderlichen Begleitfahrzeuge und einige der Fernfahrer hatten ihre Lenk- und Ruhezeiten überschritten. Aufgrund der langen Mängelliste untersagte die Polizei den Fahrern bis auf Weiteres die Weiterfahrt. Zunächst müssen die Anforderungen erfüllt sein, ehe der Konvoi weiterfahren dürfe, so die Polizei. Transportfirma und Fahrer müssen nun mit entsprechenden Bußgeldern rechnen.

Quelle: n-tv.de