Panorama

Supermarkt-Zoff eskaliert Mann wird nach Streit um Maske angefahren

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In fast allen Bundesländern sind in Geschäften nur noch OP-Masken und FFP2-Masken erlaubt.

(Foto: picture alliance / SvenSimon)

Weil ein Kunde sich beim Einkaufen offenbar nicht an die Maskenpflicht hält, entflammt in Erfurt ein Disput. Der spitzt sich vor dem Laden weiter zu, bis einer der beiden Streithähne seinen Kontrahenten mit dem Auto erfasst und mitschleift. Das Opfer kommt glücklicherweise mit einem Schrecken davon.

Eine nicht aufgesetzte Gesichtsmaske in einem Supermarkt in Erfurt hat zu einem Streit geführt, in dessen Folge ein 48 Jahre alter Mann von einem Auto verfolgt und angefahren worden ist. Wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte, sei es am Mittwochnachmittag zu einem Streit zwischen zwei Männern gekommen, da einer der Männer seine Gesichtsmaske verspätet aufgesetzt habe.

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Einer der Männer verließ daraufhin den Markt. Der 40 bis 45 Jahre alte Streitpartner folgte laut Polizei dem 48-Jährigen nach draußen und habe ihn mit dem Auto verfolgt. Der 48-Jährige sei daraufhin von dem Fahrzeug erfasst und mehrere Meter mitgeschleift worden. Nach einer abrupten Bremsung sei er von der Motorhaube gefallen. Der Mann blieb den Angaben nach unverletzt. Weitere Ermittlungen laufen. Wer von den beiden Männern das Auto steuerte, ist noch unklar.

In Thüringen wurden insgesamt mehr als 66.000 Corona-Fälle registriert. Rund 2250 Menschen sind an oder mit dem Coronavirus gestorben. Im Winter stieg die Zahl der Neuinfektionen in dem Bundesland zwischenzeitlich dramatisch. Seit Januar sind die Zahlen wieder rückläufig. Die Sieben-Tage-Inzidenz wird derzeit mit rund 148 beziffert.

Quelle: ntv.de, mdi/dpa

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