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Lebensgefahr durch SturmschädenSachsenforst sperrt Nationalpark Sächsische Schweiz

01.08.2026, 09:41 Uhr
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Ein Baum im Bereich der Felsenbühne Rathen: Ein 28-Jähriger wurde bei dem Unwetter getötet. (Foto: picture alliance/dpa/xcitepress)

Nach dem Unwetter mit einem Todesfall bleibt der Nationalpark Sächsische Schweiz für Besucher gesperrt. Es bestehe akute Lebensgefahr durch Sturmschäden, warnt die Forstverwaltung. Einsatzkräfte nehmen ihre Arbeit am Morgen wieder auf.

Der Nationalpark Sächsische Schweiz bleibt nach dem schweren Unwetter mit einem Toten und drei Schwerverletzten vorerst für Besucher gesperrt. Dies betrifft die Gebiete zwischen der Bastei, Rathen, Hohnstein und dem Polenztal, wie der Staatsbetrieb Sachsenforst mitteilt. Es besteht demnach akute Lebensgefahr durch Sturmschäden.

Ein massiver Windbruch hatte am Amselsee und an den bekannten Schwedenlöchern nahe der Bastei laut der Leitstelle Dresden dafür gesorgt, dass Bäume umstürzten. Das Unglück ereignete sich nahe der Felsenbühne. Ein Baum erschlug einen 28-jährigen Mann. Drei Menschen wurden schwer verletzt. Zehn Menschen seien ambulant versorgt worden.

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Das Unglück ereignete sich an einem Zugangsweg zur Felsenbühne Rathen. Das Naturtheater hat Platz für rund 2000 Menschen. (Foto: picture alliance/dpa)

Die Bergwacht suchte am Abend mit der Unterstützung von Drohnen nach Menschen. Ein Sprecher der Bergwacht sagte, er habe den Eindruck, dass ein Teil des Hanges abgestürzt und mehrere Bäume ins Tal gestürzt seien. "Es scheint eine sehr lokal begrenzte und sehr starke Unwetterzelle gewesen zu sein." Die Einsatzkräfte nahmen ihre Arbeit den Angaben zufolge um 8 Uhr wieder auf.

Auch im Süden Deutschlands krachte es: Ein schweres Gewitter mit Sturm brachte in Stuttgart eine Reihe von Bäumen zu Sturz. "Bäume fielen auf Pkw, auf Stromleitungen oder auf Straßen", sagte ein Feuerwehrsprecher am Abend. Unterführungen seien überflutet worden. Ein umgestürzter Baum riss eine Stromleitung ab.

Zuvor hatte die Hamburger Feuerwehr mitgeteilt, dass es wegen eines Unwetters derzeit viele Einsätze gebe. Ein Mitarbeiter des Feuerwehr-Lagezentrums zählte 85 Einsätze zwischen 18.30 und 21 Uhr, die mit Wasser zu tun hatten. Verletzte gab es nicht.

In Oberbayern hat ein Gewitter hingegen für einen Waldbrand gesorgt: Bei Bad Reichenhall schlug laut Polizei am Abend ein Blitz am Berg Hochstaufen ein und entfachte dort ein Feuer. Der Regen habe im Kampf gegen die Flammen geholfen, aber es seien immer noch Glutnester da, sagte ein Polizeisprecher am frühen Morgen. In einer Warnmeldung wiesen die Stadt Bad Reichenhall und die Feuerwehr darauf hin, dass "beim Aufenthalt in diesem Bereich Gefahr für Leib und Leben" bestehe.

Quelle: ntv.de, chr/dpa

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