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Keine Hatz mit Pfeil und Bogen mehr Simbabwe verbietet die Jagd auf Löwen

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Auch Elefanten und Leoparden dürfen in Simbabwe nun nicht mehr ohne Genehmigung geschossen werden.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der Fall des elend verendeten Löwen "Cecil" hat in Simbabwe die Aufmerksamkeit auf die Grausamkeit der Jagd im Nationalpark gelenkt. Nun reagiert die Regierung und verbietet nicht nur die Tötung von Löwen.

Nach der Tötung des berühmten Löwen "Cecil" hat Simbabwe mit einem Jagdverbot auf Löwen, Leoparden und Elefanten reagiert. Eine solche Jagd sei nur noch mit schriftlicher Behördengenehmigung sowie in Begleitung von Mitarbeitern eines Parks gestattet, zitierte die Zeitung "New Zimbabwe" eine Mitteilung des Chefs der Parkbehörde.

Nach Deutschland wurden einem Bericht zufolge im Jahr 2014 die Jagdtrophäen von elf Löwen eingeführt. Das geht aus Daten des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) hervor.  Speziell die Jagd mit Pfeil und Bogen sei mit sofortiger Wirkung untersagt, hieß es in Simbabwe. Verstöße würden mit Festnahmen und Prozessen geahndet.

Die Tötung des 13-jährigen "Cecil" hatte vorige Woche weltweit Empörung ausgelöst. Simbabwe will die Auslieferung des Jägers aus den USA erreichen. Der im Bundesstaat Minnesota lebende Zahnarzt Walter Palmer soll den Löwen, der als eine Art Wahrzeichen des Hwange-Nationalparks galt, mit einem Trick aus dem Park gelockt haben. Anschließend schoss er mit Pfeil und Bogen auf das Tier, das lange litt, bis Palmer es schließlich erschoss.

Widersprüchliche Berichte gab es am Wochenende über "Jericho", den Bruder des Löwen "Cecil": Eine Tierschutzorganisation in Simbabwe erklärte zunächst, "Jericho" sei ebenfalls getötet worden. Dagegen erklärten Forscher, ihrer Satellitenüberwachung zufolge sei das Tier im Hwange Nationalpark am Leben. Die Tierschützer zogen ihre Mitteilung zurück - bei dem getöteten Löwen habe es sich um ein anderes Tier gehandelt.

Quelle: n-tv.de, ahe/dpa

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