Panorama

Lauterbach gegen Lockdowns Ungeimpfte bis März "geimpft, genesen oder leider verstorben"

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"Es ist ein guter Kompromiss", sagt Lauterbach über das Vorhaben der möglichen Ampel-Koalition.

(Foto: REUTERS)

Die Ampel-Parteien wollen nach Ende der epidemischen Lage von nationaler Tragweite weiter gewisse Corona-Maßnahmen möglich machen. Lockdowns und Schulschließungen zählen aber nicht mehr dazu. SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach begrüßt den Schritt. Aber eine Sache stört ihn doch.

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat das Vorhaben der Ampel-Parteien zur Beendigung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite und der Schaffung von Nachfolgeregelungen begrüßt. "Das Eckpunktepapier wird der Bekämpfung der Corona-Pandemie gerecht", sagte er der "Rheinischen Post". "Es ist ein guter Kompromiss aus weiterhin möglichen Maßnahmen für die Länder und einer Absage an harte Einschnitte wie Lockdowns oder Ausgangssperren."

Vertreter der Ampel-Parteien hatten am Mittwoch den Vorschlag unterbreitet, das Infektionsschutzgesetz so zu ändern, dass bestimmte Corona-Maßnahmen auch ohne Fortbestehen der Ende November auslaufenden Maßnahmen weiter gelten können. Dazu gehören die Maskenpflicht, die 3-G- und 2-G-Regeln und Abstandsgebote. Die entsprechende Übergangsregelung soll nach dem Willen von SPD, Grünen und FDP im November von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden.

Niemand brauche mehr einen Lockdown oder Schulschließungen, sagte Lauterbach. Zurückhaltend äußerte er sich aber zu dem von den Ampel-Parteien geplanten Enddatum der Maßnahmen. Im Frühjahr werde sich aber erst noch zeigen müssen, ob ab 21. März wirklich alle Corona-Maßnahmen fallen könnten. "Das ist auch davon abhängig, ob noch Virus-Varianten auftreten werden."

Er betonte erneut die Bedeutung von Impfungen. "Klar ist aber, dass die meisten Ungeimpften von heute bis dahin entweder geimpft, genesen oder leider verstorben sind, denn das Infektionsgeschehen mit schweren Verläufen betrifft vor allem Impfverweigerer", sagte der SPD-Politiker.

Quelle: ntv.de, kst/AFP

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