Wetterwoche im SchnellcheckWilder Umschwung lässt es krachen und endlich regnen

Die große Hitze der vergangenen Tage wurde am Wochenende ausgeräumt. Nach der stabilen Hochphase gab es am Samstag einen Wetterumschwung und Tiefdruckeinfluss sorgt wieder für wechselhaftere Verhältnisse. Nach den sehr trockenen und heißen Sommertagen mit Hitzewellen um 40 Grad tut natürlich jeder Tropfen Regen der Natur gut, ein paar Schauer reichen allerdings nicht aus, um eine nachhaltige Verbesserung der trockenen Böden zu schaffen. In den kommenden Tagen steht erstmal noch die Antwort auf die Frage aus, ob ein neuer Rekord an heißen Tagen verzeichnet wird. Die bisher höchste Anzahl an heißen Tagen, sprich Tageshöchstwerte über 30 Grad, wurde mit 60 Tage im Jahr 2003 in Schallstadt im südlichen Breisgau gemessen. Aktueller Spitzenreiter für das laufende Jahr ist Rheinfelden am Hochrhein mit 58 heißen Tagen, gemessen bis Samstag. Die kommende Woche bringt für viele etwas kühleres Wetter, im Süden geht es aber mit sommerlich warmen Werten um 30 Grad weiter - daher könnte ein neuer Rekord aufgestellt werden.
Montag
Am Montag ziehen immer wieder dichte Wolkenfelder über das Land. Vor allem in den südlichen Landesteilen geht es trüb los. In Alpennähe bilden sich teils kräftige Schauer und Gewitter - lokal droht Unwettergefahr durch Starkregen - zum Nachmittag verlagern sich diese weiter südöstlich. Sonst bilden sich einzelne Schauer, vor allem im Norden und Osten. Der Westen gerät später unter leichten Hochdruck und die Luft trocknet allmählich ab. Die Temperaturen gehen deutlich zurück und liegen seit Tagen erstmals wieder unter 30 Grad. Im Norden werden bei kräftigem Wind Höchstwerte um 20 Grad erwartet, am Oberrhein sind noch bis zu 27 Grad drin.
Dienstag
Der Dienstag bringt weitere Regenschauer. Bereits morgens ziehen im Nordwesten und Westen Regenwolken auf, die sich rasch bis nach Bayern ausbreiten. Zum Nachmittag und Abend fallen auch im Osten Tropfen. Vom Breisgau bis zum Hochrhein bleibt es oft trocken, hier gibt es auch den meisten Sonnenschein. In der Nordhälfte ändert sich zunächst wenig - die Temperaturen bewegen sich weiterhin zwischen 18 und 22 Grad, im Südwesten erwärmt sich die Luft lokal auf bis zu warme 30 Grad.
Mittwoch
Der Mittwoch zeigt sich teils freundlich, teils trist. Für die meisten verläuft der Tag eher wolkig, mit dem Durchzug einer Kaltfront über der Mitte oft nass. Sonst bilden sich einzelne Schauer und örtlich Gewitter. Überwiegend trocken sieht es im südlichen Baden-Württemberg und im südlichen Bayern aus - hier kündigen sich erst gegen Abend Gewitter an. Der Wind lebt spürbar auf, an der Küste können zeitweise starke Böen auftreten. Das Ganze bei Höchstwerten zwischen 19 und 31 Grad.
Donnerstag
Am Donnerstag scheint wieder öfters die Sonne. Vorwiegen im Norden und Westen gibt es größere Auflockerungen. Im Südosten fällt teils länger anhaltender Regen, teils mit Gewittern durchsetzt - für den Rest des Landes besteht ein geringeres Schauerrisiko. Die Temperaturen erreichen dazu weiterhin rund 20 Grad an der Küste und bis zu 27 Grad in der Lausitz.
Freitag und Wochenende
In den darauffolgenden Tagen geht es mit einem ähnlichen Temperaturniveau weiter. Die Höchstwerte liegen häufig zwischen 20 und 25 Grad - in Spitzen auch bis 28 Grad. Dazu stehen immer wieder Schauerphasen, einzelne Gewitter und sonnige Abschnitte auf dem Plan.