Politik

Angriff auf den Iran im Liveticker+++ 21:31 Video widerlegt Trump: USA haben sehr wahrscheinlich iranische Mädchenschule getroffen +++

08.03.2026, 22:00 Uhr
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Neue Videoaufnahmen zeigen, dass eine US-amerikanische Tomahawk-Rakete für den Angriff auf eine Einrichtung der Revolutionsgarden am 28. Februar verantwortlich ist, die sich neben der getroffenen Mädchenschule befand. Die von Mehr News veröffentlichten und von Bellingcat geolokalisierten Aufnahmen zeigen Rauch, der bereits aus in der Nähe befindlichen Mädchenschule aufsteigt. Dort wurden iranischen Berichten zufolge 165 Menschen, darunter viele Kinder, getötet. Die Bilder widersprechen Behauptungen des US-Präsidenten, der erklärte, dass eine iranische Rakete die Mädchenschule getroffen habe. Die Bilder der Tomahawk-Rakete belegen nun, dass es die USA waren, die zu dieser Zeit den Ort beschossen haben.

+++ 21:11 Syrische Kurden warnen iranische Kurden vor Kampfeinsatz: USA lassen euch im Stich +++

Kurden im Nordosten Syriens warnen kurdische Gruppen im Iran eindringlich vor einer militärischen Allianz mit den USA. Angesichts der eigenen Erfahrungen in den vergangenen Monaten sprechen sie sich dagegen aus, im Kampf gegen die Regierung in Teheran auf Washington zu setzen. Ahmed Barakat, Vorsitzender der Kurdischen Progressiven Demokratischen Partei in Syrien, rät zu "äußerster Vorsicht". Es sei derzeit nicht im Interesse iranischer Kurden, als Speerspitze gegen das iranische Regime zu dienen, ohne feste Garantien für die eigene Zukunft zu haben. Saad Ali, ein Kurde in der syrischen Stadt Kamischli, sagt, die USA würden die Kurden am Ende im Stich lassen. "Macht nicht unsere Fehler", mahnt der 45-Jährige. Israel und die USA scheuen Beobachtern zufolge angesichts der Risiken größerer Verluste vor einem Einsatz eigener Bodentruppen zurück. Nachdem US-Präsident Trump anfangs Kurden ins Spiel brachte, rückte er zuletzt von deren Einsatz aber ab.

+++ 20:51 US-Militär meldet siebtes Todesopfer - Soldat in Saudi-Arabien tödlich verletzt +++

In der vergangenen Nacht ist ein weiterer US-Soldat gestorben. Laut US-Zentralkommando erlag er seinen Verletzungen, die er bei den ersten Angriffen des Iran im Nahen Osten erlitten hatte. Der Soldat wurde dem Statement auf X zufolge am 1. März bei einem Angriff auf US-Truppen in Saudi-Arabien schwer verletzt. Er ist der siebte Soldat, der während der Operation Epic Fury im Einsatz getötet wurde. Die Identität des gefallenen Soldaten werde bis 24 Stunden nach Benachrichtigung der nächsten Angehörigen zurückgehalten, heißt es in der Erklärung.

+++ 20:39 Streit zwischen USA und Israel über Strategie - Witkoff und Kushner reisen nach Jerusalem +++

Die Gesandten von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff und Jared Kushner, planen, am Dienstag zu Gesprächen nach Israel zu reisen, wie ein hochrangiger US-Beamter gegenüber Channel 12 mitteilt. Der geplante Besuch erfolgt, nachdem es laut dem Nachrichtensender zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Israel und den USA über die israelischen Angriffe auf iranische Ölanlagen am Samstag gekommen ist. Ein hochrangiger amerikanischer Sicherheitsbeamter teilt Channel 12 mit, dass Israel Washington im Voraus über Pläne informiert habe, die Ölinfrastruktur anzugreifen, jedoch nicht angedeutet habe, dass die Angriffe so umfangreich ausfallen würden. "Wir halten das für keine gute Idee", sagt der Beamte und ergänzt, dass das US-Militär einen weitgehend symbolischen Schlag erwartet habe und vom Umfang der Operation überrascht gewesen sei. Dem Beamten zufolge befürchten US-Beamte, dass Angriffe auf Infrastruktureinrichtungen, die auch die Zivilbevölkerung in Teheran mit Treibstoff versorgen, nach hinten losgehen könnten, indem sie das iranische Regime stärken und die öffentliche Meinung gegen Israel und die USA aufbringen. US-Vertreter sind an diesem Sonntag auffallend deutlich darum bemüht, die deutlich steigenden Ölpreise lediglich als kurzfristige Episode darzustellen. Das erklärt neben US-Energieminister Chris Wright auch Trump-Sprecherin Karoline Leavitt im Gespräch mit Fox News.

+++ 20:26 Israels Armeechef stimmt Bevölkerung auf längeren Krieg ein +++

Israel muss sich nach Einschätzung von Armeechef Ejal Samir auf längere kriegerische Auseinandersetzungen in der Region einstellen. "Israel befindet sich seit zwei Jahren im Ausnahmezustand", sagt Samir in einer von der Armee verbreiteten Videobotschaft. "Wir müssen davon ausgehen, dass dies noch viel länger andauern wird. Geduld ist gefragt." Die USA und Israel hatten am 28. Februar massive Luftangriffe auf den Iran gestartet. Dabei wurden der oberste Anführer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Der Iran reagiert seither mit Gegenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion. Auch der Konflikt zwischen Israel und der vom Iran finanzierten Hisbollah im Libanon, der bereits infolge des durch den Hamas-Großangriff auf Israel ausgelösten Gaza-Krieg eskaliert war, flammte erneut auf. Kurz nach Beginn des Krieges hatte US-Präsident Trump noch behauptet, die USA könnten den Konflikt binnen kürzester Zeit beenden. Mittlerweile ist auch er mit einer zeitlichen Prognose zurückhaltender.

+++ 20:10 Anzeichen auf kommenden Obersten Führer verdichten sich - Name soll "Chamenei" sein +++

"Der Name Chamenei wird bestehen bleiben. Die Abstimmung ist erfolgt, und ich hoffe, dass dies von den Behörden bekannt gegeben wird", sagt Hosseinali Eshkevari, Mitglied des iranischen Expertenrats. "Die Frage der Festlegung der Führung sei geklärt", ergänzt er. Damit verdichten sich die Anzeichen, dass der Sohn des getöteten Obersten Führers des Irans, Ali Chamenei, Modschtaba, neues geistiges Oberhaupt des Landes werden könnte. US-Präsident Trump hatte bereits erklärt, dass die USA bei der Wahl mitreden wollen. Modschtaba als Nachfolger hatte er abgelehnt. Er hatte gedroht, gewählte Personen, die den USA nicht passen würden, würden "nicht lange überdauern".

+++ 19:51 Vereinigte Arabische Emirate: Haben mehr als 1300 iranische Drohnen abgefangen +++

Die Flugabwehr der Vereinigten Arabischen Emirate fängt laut Angaben des Verteidigungsministeriums des Landes erfolgreich iranische ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen ab. Aus einer Grafik geht hervor, dass 1342 von 1422 Drohnen, 221 von 238 ballistischen Raketen und alle acht Marschflugkörper abgefangen wurden, die der Iran seit Beginn des Krieges vor gut einer Woche auf die Vereinigten Arabischen Emirate abgefeuert haben soll.

+++ 19:27 Israel attackiert Hisbollah: Bereits mehr als eine halbe Million Menschen im Libanon vertrieben +++

Seit dem Beginn der israelischen Angriffe auf die proiranische Hisbollah-Miliz im Libanon vor rund einer Woche sind nach Angaben der Regierung in Beirut mehr als eine halbe Million Menschen in dem Land vertrieben worden. Es seien 517.000 Binnenvertriebene registriert worden, erklärt Sozialministerin Haneen Sajed. Rund 117.000 Menschen sind demnach in staatlichen Notunterkünften untergebracht.

+++ 19:06 Trump: Iran hat absolut keine Verteidigung mehr +++

Das US-Militär hat nach Angaben von Präsident Donald Trump die Marine des Irans zerstört. Man habe 44 ihrer Schiffe versenkt - "ihre gesamte Marine", sagt Trump dem Sender ABC News nach dessen Angaben. Unabhängig überprüfen ließen sich diese Angaben nicht. Die gesamte iranische Marine außer Gefecht zu setzen, ist eines der erklärten Ziele des US-Militärs im Krieg gegen den Iran. Nach Trumps Angaben haben die USA zudem die Luftwaffe des Irans lahmgelegt. "Ihre Flugabwehrsysteme sind Geschichte. Sie haben absolut keine Verteidigung mehr", so Trump laut ABC News. Die den iranischen Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim meldet, bei dem US-Angriff auf die Fregatte "IRIS Dena" seien 104 der Besatzungsmitglieder gestorben, weitere 20 würden vermisst. Überlebt haben demnach 32 Mitglieder der Besatzung, die in Sri Lanka mit Verletzungen im Krankenhaus behandelt würden. Das Schiff wurde übereinstimmenden Medienberichten zufolge in der vergangenen Woche von einem U-Boot der US-Kriegsmarine mit einem Torpedo beschossen und versenkt.

+++ 18:47 Iran zielt auf saudisches Ölfeld +++

Der Iran nimmt offenbar weiterhin die Öl- und Gasinfrastruktur seiner Nachbarländer in den Fokus. Nach Angaben des saudischen Verteidigungsministeriums wurde eine iranische Drohne abgefangen, die in Richtung des Shaybah-Ölfelds unterwegs war.

+++ 18:25 Kein Kontakt mehr zum Satelliten? Israel trifft Weltraumquartier der Revolutionsgarden +++

Die israelische Armee trifft nach eigenen Angaben bei einer neuen Angriffswelle im Iran auch das Hauptquartier der Revolutionsgarden in Teheran. Dort habe sich eine Leitzentrale der Raumfahrtbehörde für die Steuerung des militärischen Überwachungssatelliten "Chajjam" befunden. Dieser Satellit sei von den Revolutionsgarden für "terroristische Aktivitäten und zur Überwachung des Staates Israel und seiner Bevölkerung" eingesetzt worden, schreibt die Armee. Ob die Verbindung zu dem Satelliten damit unterbrochen wurde, ist bisher unklar. Russland hatte "Chajjam" im August 2022 für den Iran vom Weltraumbahnhof Baikonur aus ins All befördert. Die "Washington Post" berichtete damals, der Satellit könne hochauflösende Aufnahmen von der Erde machen und erhöhe damit die militärischen Möglichkeiten Teherans in der Region deutlich. In den ersten Monaten nach dem Start wollte aber zunächst Russland selbst die Sonde im Krieg gegen die Ukraine nutzen, schrieb die Zeitung damals weiter.

+++ 18:13 Sorgen vor Preisschock heruntergespielt: USA wollen Irans Energieinfrastruktur verschonen +++

Die USA werden die Energieinfrastruktur des Iran verschonen, sagt US-Energieminister Chris Wright. Angesichts der dramatisch steigenden Ölpreise erklärt er gegenüber CNN, dass die Störungen in der Erdöl- und Gasindustrie nur von kurzer Dauer sein werden: "Im schlimmsten Fall dauert das ein paar Wochen. Das sind keine Monate", sagt er. Israel hatte am Samstag Öllager in und um Teheran angegriffen und damit große Brände ausgelöst. Es handelt sich um die ersten derartigen Angriffe seit Beginn des Krieges am vergangenen Wochenende. Wright versucht jedoch, sie herunterzuspielen. "Das sind israelische Angriffe, das sind lokale Treibstoffdepots, um die Gastanks zu füllen", sagt er und ergänzt: "Es gibt keine Pläne, die iranische Ölindustrie, die Erdgasindustrie oder irgendetwas anderes in der Energiebranche des Landes ins Visier zu nehmen." Die "Financial Times" hatte zuvor berichtet, dass der Ölmarkt sich auf einen Preis von 100 US-Dollar pro Barrel vorbereitet.

+++ 17:51 Geschoss trifft Wohngebäude - Saudi-Arabien beklagt erste Todesopfer +++

In der saudi-arabischen Stadt Al-Chardsch sterben Behördenangaben zufolge zwei Menschen bei einem Geschosseinschlag in einem Wohngebäude. Zwölf weitere werden verletzt, wie der Zivilschutz auf X mitteilt. Bei den Todesopfern handele es sich um einen Inder und einen Bangladescher. Die iranischen Revolutionsgarden hatten zuvor erklärt, sie hätten Radarsysteme in der Stadt beschossen. Die Stadt liegt rund 100 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Riad. Es handelt sich um die ersten bestätigten Todesopfer in Saudi-Arabien seit Ausbruch des Krieges.

+++ 17:26 Neuer Oberster Führer im Iran - was folgt daraus? +++

Bei den ersten Angriffen der USA und Israels auf den Iran wird auch der Oberste Führer Ali Chamenei getötet. Eine Woche später soll nun ein Nachfolger ernannt werden. ntv-Reporterin Kavita Sharma berichtet aus dem Nachbarland Irak, was aus der kolportierten Personalie folgen könnte - und was nicht.

+++ 17:09 Trump droht: Ohne US-Zustimmung wird neuer iranischer Führer "nicht lange durchhalten" +++

US-Präsident Donald Trump sagt, dass der nächste iranische Führer nicht "lange durchhalten" werde, wenn er nicht die Zustimmung des Weißen Hauses habe. "Er wird unsere Zustimmung einholen müssen", sagt Trump gegenüber ABC News, während der Iran sich darauf vorbereitet, einen Nachfolger für den verstorbenen Obersten Führer Ali Khamenei zu benennen. "Wir wollen sicherstellen, dass wir nicht alle zehn Jahre zurückkommen müssen, wenn es keinen Präsidenten wie mich gibt, der das nicht tun wird."

+++ 16:48 Ölproduktion des Iraks bricht ein - teils bis 70 Prozent +++

Die irakische Ölproduktion bricht Insidern zufolge wegen der regionalen Spannungen ein. In den wichtigen südlichen Feldern fällt die Produktion um 70 Prozent auf nur noch 1,3 Millionen Barrel pro Tag, sagen drei Brancheninsider. Das Land könne wegen des Iran-Kriegs kein Öl mehr über die Straße von Hormus exportieren. Vor dem Krieg habe die Förderung in diesen Feldern bei rund 4,3 Millionen Barrel pro Tag gelegen.

+++ 16:20 UN-Botschafter der USA macht sich über russische Iran-Hilfe lustig +++

Der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, spielt die Unterstützerrolle Russlands für den Iran in einem Interview herunter. Im Gespräch mit NBC News sagt er, dass man in den USA um die symbiotische Beziehung zwischen Russland und dem Iran wisse. Wenn Russland dem Iran tatsächlich Hilfe leisten würde, dann könne die bisher nicht sonderlich effektiv gewesen sein. Das US-Militär würde die iranische Luftwaffe, Flugabwehr, Marine, das Heer, die Kommandostrukturen dezimieren. Wenn sie Hilfe leisten würden, falls sie dies tun, kann es bisher nicht geholfen haben, so Waltz.

+++ 15:51 "Raketenteil schlug hier ein - Loch ist deutlich sichtbar" +++

An mehreren Orten in und um Tel Aviv kommen Teile einer Streubombe herunter, wie Alexandra Callenius berichtet. Die ntv-Reporterin befindet sich an einer der Einschlagstellen, an der ein 40-jähriger Mann schwer verletzt worden sein soll, und spricht über die Einzelheiten.

+++ 15:27 Arabische Liga: Iran zahlt Friedensbemühungen mit Angriffen zurück +++

Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Ahmed Abul Gheit, verurteilt die iranischen Angriffe auf Golfstaaten als Reaktion auf die US-israelischen Luftangriffe scharf. Teherans Angriffe gegen mehrere Mitgliedstaaten der Arabischen Liga seien "rücksichtslos" und ein "riesiger strategischer Fehler", sagt Gheit bei einer dringlich anberaumten Videokonferenz der Außenminister der Staatengruppe. Sie könnten "durch keinen Vorwand und keine Entschuldigung gerechtfertigt" werden. Der Iran habe Friedensbemühungen der Golfstaaten mit "heimtückischen Raketen und Drohnenangriffen" zurückgezahlt, sagt der Generalsekretär weiter. Die arabischen Staaten seien keine Kriegsparteien.

+++ 15:03 Revolutionsgarde zielt angeblich vor allem auf US-Ziele im Nahen Osten +++

Der Iran setzt 60 Prozent seiner Feuerkraft ein, um US-Stützpunkte und "strategische Interessen" in der Region anzugreifen, erklärt der Sprecher der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC). "Etwa 60 Prozent unserer Offensivkapazitäten - unsere Raketenangriffe und Drohnenoperationen - richten sich gegen die Stützpunkte und strategischen Interessen der Vereinigten Staaten in der Region, und 40 Prozent richten sich gegen Ziele des israelischen Regimes", sagt Ali Mohammad Naeini in einer Fernsehansprache. "Wir betrachten die Amerikaner als den Hauptfeind in diesem Krieg, und aus diesem Grund werden sie vorrangig bestraft. Die Amerikaner haben seit siebzig Jahren Militärstützpunkte in dieser Region errichtet", fährt er fort. Tatsächlich haben viele Drohnen und Raketen jedoch auch zivile Ziele in Nachbarstaaten des Iran getroffen.

+++ 14:46 Emirate-Schlepper nach Raketenangriff gesunken +++

In der Straße von Hormus ist ein unter Flagge der Vereinigten Arabischen Emirate fahrender Schlepper nach einer Explosion und einem Feuer an Bord gesunken. Drei indonesische Besatzungsmitglieder würden vermisst, teilt das Außenministerium in Jakarta mit. Die örtlichen Behörden suchten nach ihnen. Vier weitere der insgesamt sieben Menschen an Bord hätten den Vorfall überlebt, einer von ihnen werde in einem Krankenhaus im Oman wegen Verbrennungen behandelt. Der Schlepper "Musaffah 2" war den Angaben zufolge am Freitag untergegangen. Zuvor habe sich eine Explosion ereignet, die einen Brand an Bord ausgelöst habe, heißt es in der Erklärung des indonesischen Außenministeriums. Die örtlichen Behörden hätten eine Untersuchung eingeleitet. Der Sicherheitsfirma Vanguard zufolge wurde der Schlepper von zwei Raketen getroffen, als die Besatzung versucht habe, einem unter der Flagge Maltas fahrenden Containerschiff zu Hilfe gekommen.

+++ 14:25 Zwei israelische Soldaten sterben bei Einsatz im Südlibanon +++

Zwei israelische Soldaten werden am Morgen bei einem Angriff der Hisbollah im Südlibanon getötet, wie das Militär mitteilt. Einer der getöteten Soldaten ist Maher Khatar, ein Maschinenführer in der Kampfingenieurseinheit der 91. Regionaldivision "Galiläa" aus Majdal Shams. Der Name des zweiten Soldaten soll später bekannt gegeben werden, so die Armee. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe eines Armeepostens im Südlibanon, direkt gegenüber der israelischen Grenzgemeinde Manara. Nach einer vorläufigen Untersuchung der IDF begann der Vorfall, als ein gepanzerter Mannschaftstransporter während eines Einsatzes in dem Gebiet stecken blieb. Die IDF schickte einen weiteren Mannschaftstransporter und zwei gepanzerte Fahrzeuge, um ihn zu bergen. Eines der Fahrzeuge wurde von einem Projektil getroffen, möglicherweise einer Panzerabwehrrakete oder einem Mörser, wodurch ein Feuer ausbrach, das die beiden Soldaten tötete, so die Untersuchung der IDF.

+++ 14:04 Macron will Flagge zeigen und reist nach Zypern +++

Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs reist der französische Präsident Emmanuel Macron am Montag nach Zypern. Mit seinem Besuch wolle er die "Solidarität" Frankreichs mit dem EU-Partner zum Ausdruck bringen, teilt der Elysée-Palast mit. Vor wenigen Tagen war der britische Militärstützpunkt Akrotiri auf Zypern von einer unbemannten Drohne iranischer Bauart getroffen worden. Nach dem Vorfall hatten Frankreich, Großbritannien, Italien und Griechenland die Entsendung von See- und Luftstreitkräften zur Unterstützung des EU-Mitglieds Zypern angekündigt. Frankreich entsendet eine Fregatte sowie Luftabwehr-Einheiten, der Flugzeugträger "Charles de Gaulle" und ein Hubschrauberträger wurden bereits in die Region beordert.

+++ 13:51 Explosionen in iranischer Provinz Jasd +++

Die zentraliranische Provinz Jasd ist Medienberichten zufolge von Explosionen erschüttert worden. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtet, die Explosionen hätten sich am Rande der Provinzhauptstadt Jasd zugetragen. Nähere Angaben macht Irna zunächst nicht. Zuvor waren bereits in anderen Regionen des Iran Explosionen gemeldet worden, unter anderem in der Hauptstadt Teheran und in der Provinz Isfahan. Die USA und Israel hatten ihre Angriffe auf den Iran am Wochenende verstärkt.

+++ 13:22 Emirate dementieren Angriff auf den Iran +++

Die Vereinigten Arabischen Emirate bestreiten, einen Luftangriff auf den Iran durchgeführt zu haben. Ein Offizieller der Emirate bestritt eine Attacke gegenüber der "Jerusalem Post". Dem Bericht zufolge würden die Emirate nicht mit einem Angriff auf ein ziviles Ziel in den Krieg einsteigen. Israelische Medien hatten zuvor unter Berufung auf Sicherheitskreise von einer Attacke auf eine Entsalzungsanlage des Iran gesprochen (siehe Eintrag um 12:05).

+++ 13:03 "Wäre eine tolle Sache": Trump spricht über Bodentruppen-Einsatz im Iran +++

US-Präsident Donald Trump schließt nach eigener Aussage nicht aus, Bodentruppen in den Iran zu entsenden, um das angereicherte Uran der Islamischen Republik sicherzustellen. "Vielleicht werden wir das irgendwann machen", sagte er Journalisten an Bord des Präsidentenflugzeugs Air Force One. "Das wäre eine tolle Sache." Trump äußert sich mit Blick auf das iranische Atomprogramm, dessen Bekämpfung die USA zu einem ihrer Kriegsziele erklärt haben. Bodentruppen könnten "möglicherweise" eingesetzt werden, sagt Trump, fügte aber an, hierfür müsse es einen "sehr guten Grund" geben. Zu den iranischen Streitkräften sagt er, bei einem Einsatz würden diese "so geschwächt, dass sie auf Bodenebene nicht mehr kämpfen könnten". Axios hatte berichtet, dass die USA und Israel derzeit über möglichen Einsatz von Spezialkräften sprechen, um nukleares Material in dem Land sicherzustellen.

+++ 12:30 Jäger: "Apokalyptische Bilder verbreiten Angst und Schrecken" +++

Aufnahmen aus Teheran zeigen, wie eine Ölanlage nach US-israelischen Angriffen in Flammen steht, dichter schwarzer Rauch steigt über der iranischen Hauptstadt auf. US-Präsident Trump könnte mit diesen "apokalyptischen Bildern" ein gezieltes Signal senden wollen, sagt der Politologe Thomas Jäger.

+++ 12:05 Berichte: VAE greifen erstmals Ziele im Iran an +++

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben einem Bericht zufolge erstmals Ziele im Iran angegriffen. Dabei sei eine Entsalzungsanlage angegriffen worden, heißt es unter Berufung auf namentlich nicht genannte Sicherheitsvertreter bei mehreren israelischen Medien. Demzufolge sei der Schlag lediglich ein Signal an die iranische Führung. Sollte der Iran seine Angriffe gegen die VAE fortsetzen, wird aber auch ein weitergehendes Eingreifen der Emirate nicht ausgeschlossen.

Update: Die VAE bestreiten einen entsprechenden Angriff auf eine Entsalzungsanlage im Iran (siehe Eintrag 13:22).

+++ 11:45 Expertenrats-Mitglied gibt Hinweis auf Chamenei-Nachfolger +++

Ein Mitglied des iranischen Expertenrats hat angedeutet, dass die Wahl auf Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei gefallen ist. "Der 'Große Satan' hat die von den Vertretern getroffene Wahl auch erwähnt", sagt Expertenratsmitglied Mohsen Hejdari der Nachrichtenagentur Isna. Hejdari bezieht sich damit auf eine Aussage von US-Präsident Donald Trump, der nach der Tötung Chameneis dessen Sohn Modschtaba als Nachfolger ausgeschlossen und für sich eine Mitsprache bei der Entscheidung beansprucht hatte.

+++ 11:34 Fast 400 Tote im Libanon +++

Bei erneuten Luftangriffen Israels sind im Libanon nach dortigen Regierungsangaben mindestens 15 Menschen getötet worden. Israel habe südlich des Litani-Flusses nahe der gemeinsamen Grenze angegriffen, teilt das libanesische Gesundheitsministerium mit. Dort sei in einem Dorf ein Wohngebäude getroffen worden. Örtlichen Medienberichten zufolge waren auch Frauen und Kinder unter den Opfern. Rettungskräfte suchten unter den Trümmer nach Opfern. Nach Angaben der Gesundheitsministerin wurden bisher in dem Land 394 Menschen durch die Kämpfe getötet. Darunter befinden sich 83 Kinder und 42 Frauen.

+++ 11:19 Israel droht unbekanntem Chamenei-Nachfolger +++

Das israelische Militär hat dem namentlich nicht bekannten Nachfolger des getöteten iranischen Staatsführers Ajatollah Ali Chamenei erneut gedroht, dass auch dieser nicht sicher sei. "Die Hand des Staates Israel wird weiterhin jeden Nachfolger verfolgen, und jeden, der einen Nachfolger zu ernennen versucht", heißt es in einem Post auf X.

+++ 10:53 Expertenrat einigt sich auf Chamenei-Nachfolger +++

Der Nachfolger für den getöteten geistlichen Führers Irans, Ali Chamenei, steht fest. Ein Mitglied des Expertenrates erklärte, dass die Wahl abgeschlossen sei. Ein Name wird bisher nicht genannt. Wie die Nachrichtenagentur Isna berichtet, einigte sich "eine Mehrheit" auf den am "besten geeigneten Kandidaten".

+++ 10:24 Expertenrat weitgehend über Chamenei-Nachfolge einig +++

Im Iran hat sich der Expertenrat einem Agenturbericht zufolge weitgehend über die Nachfolge des getöteten geistlichen Führers Irans Ali Chamenei geeinigt. Es müssten aber noch einige Hürden bei dem Nachfolgeprozess ausgeräumt werden, sagt das Expertenratsmitglied Ajatollah Mohammadmehdi Mirbaqeri der Nachrichtenagentur Mehr zufolge. Iranischen Medien zufolge ist strittig, ob für die endgültige Entscheidung eine persönliche Zusammenkunft des Gremiums zwingend erforderlich ist.

+++ 09:52 CNN-Reporter zeigt schwarzen Ölregen über Teheran +++

Nach den US-israelischen Angriffen auf Ölanlagen in Teheran fällt über der iranischen Hauptstadt offenbar ölhaltiger Regen. Der CNN-Reporter Fred Pleitgen zeigt in einem Video, wie schwarz gefärbtes Wasser den Boden bedeckt, während dichte, dunkle Wolken den Himmel verdecken.

+++ 09:18 Israelische Streitkräfte attackieren iranische Kampfjets +++

Die israelische Luftwaffe hat am Samstag iranische Kampfjets auf einem Flugplatz bei Isfahan angegriffen. Es seien mehrere Anlagen auf dem Flughafen getroffen worden, in denen die F-14 Kampfjets geparkt wurden, erklären die IDF auf X. "Auch Erkennungs- und Abwehrsysteme, die Flugzeuge der Luftwaffe bedrohten, wurden getroffen."

+++ 08:41 Videos sollen brennende Ölanlage in Teheran zeigen +++

Blitze und Explosionen erhellen den Nachthimmel über Teheran. Israel trifft laut eigenen Angaben Dutzende Öltanks im Süden der Stadt - ein zentraler Schlag gegen Irans Energiezentrum, während das Regime einen Nachfolger für den getöteten Ajatollah Ali Chamenei sucht.

+++ 08:20 Israel beginnt neue Angriffswelle im Iran +++

Israels Luftwaffe fliegt erneut Angriffe im Iran. Man habe eine neue Angriffswelle gegen die militärische Infrastruktur im ganzen Land gestartet, teilt die Armee am Morgen mit. Welche Ziele dabei ins Viser genommen wurden, wird nicht ausgeführt. In der Nacht hatten Israels Kampfflugzeuge erstmals ein Öllager in der Hauptstadt Teheran bombardiert. In sozialen Medien kursierten Aufnahmen, die einen massiven Feuerball und aufsteigende, dunkle Rauchschwaden zeigten (siehe Eintrag um 06:51).

+++ 07:55 Al-Kuds-Kommandeure in Beirut angegriffen +++

Israels Armee hat nach eigenen Angaben in der libanesischen Hauptstadt Beirut einen "präzisen Angriff" auf Kommandeure der Al-Kuds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden durchgeführt. Die Kommandeure des sogenannten Libanon-Korps hätten Terroranschläge auf Israel vorbereitet, teilt die Armee mit. Nach libanesischen Angaben hatte Israels Militär gezielt ein Zimmer eines Luxushotels in Beirut angegriffen. Nach vorläufigen Angaben des Gesundheitsministeriums wurden dabei mindestens vier Menschen getötet und acht weitere Personen verletzt. Sicherheitskreisen zufolge war eines der Todesopfer ein iranischer Staatsbürger.

+++ 07:22 Hochhaus steht in Flammen: Kuwait wird mit "Welle feindlicher Drohnen" attackiert +++

Nach einem mutmaßlichen Drohnenangriff in Kuwait ist ein Feuer in einem Hochhaus ausgebrochen. Auf Videos auf X ist zu sehen, wie das Gebäude über mindestens zehn Stockwerke hinweg brennt. Kurz zuvor waren nach Angaben des Verteidigungsministeriums bereits Treibstofftanks des internationalen Flughafens von Kuwait Ziel von Drohnenangriffen geworden. Die Armee erklärt, zivile Einrichtungen seien durch Trümmerteile infolge des Einsatzes der Luftabwehr beschädigt worden. Kuwait sei von einer "Welle feindlicher Drohnen" sowie von Raketen angegriffen worden, heißt es.

+++ 06:51 Attacke auf Öldepots sorgt für Inferno auf Teherans Straßen +++

Nach israelischen Angriffen auf das Öl-Depot Shahran im Nordwesten Teherans greift das Feuer auf den nahe gelegenen Koohsar Boulevard über. Augenzeugen berichten der BBC, dass vor Ort auch Wohngebäude und Geschäfte brennen. Dort ziehen sich die Flammen entlang einer Straße, wie aus Videos auf X hervorgeht. Israel hatte zuvor erklärt, mehrere Tanks der nationalen Ölreserven des Iran angegriffen zu haben.

+++ 06:17 Axios: USA könnten mit Spezialkräften in Iran eindringen wegen Nuklearmaterial +++

Einem Bericht zufolge erwägen die USA, Spezialkräfte zur Beschlagnahmung von iranischem Nuklearmaterial zu entsenden. Das berichtet Axios unter Berufung auf mehrere namentlich nicht genannte Quellen. Dabei könnten auch israelische Soldaten zum Einsatz kommen.

+++ 05:35 Explosion nahe der US-Botschaft in Oslo +++

In Norwegens Hauptstadt Oslo ist es in der Nacht zu einer Explosion nahe der US-Botschaft gekommen. Es habe keine Todesopfer oder Verletzten gegeben, teilt die Polizei mit. Zur Ursache der Explosion liegen bisher keine Informationen vor. Nach den Nahost-Angriffen Israels und der USA sind die US-Vertretungen in Alarmbereitschaft. Die norwegische Polizei macht zunächst keine Angaben dazu, ob die Explosion in Oslo möglicherweise in Verbindung mit dem Iran-Krieg steht.

+++ 05:18 Iran: Könnten "intensiven Krieg" sechs Monate fortsetzen +++

Der Iran könnte nach Angaben der Revolutionsgarden noch mindestens sechs Monate lang einen "intensiven" Krieg gegen die USA und Israel führen, erklärt Sprecher Ali Mohammad Naini laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars. Demnach seien bisher "mehr als 200" Standorte angegriffen worden, die im Zusammenhang mit Stützpunkten und Einrichtungen der USA und Israels stehen.

+++ 05:01 Iran attackiert Kuwait mit ballistischen Raketen +++

Kuwait ist in der Nacht mit ballistischen Raketen angegriffen worden. Die Luftabwehr habe drei in den Luftraum eingedrungene Geschosse abgefangen und zerstört, teilt die Armee des am Persischen Golf gelegenen Landes bei X mit.

+++ 04:05 Trump: Brauchen Starmers Flugzeugträger nicht mehr +++

US-Präsident Donald Trump hat die aus seiner Sicht zu späte Bereitschaft zur Unterstützung durch den Verbündeten Großbritannien im Iran-Krieg bei Truth Social scharf kritisiert. Das Vereinigte Königreich, "unser einst großartiger Verbündeter", erwäge zwei Flugzeugträger in den Nahen Osten zu verlegen, behauptet Trump. "Das ist OK, Premierminister Starmer, wir brauchen sie nicht mehr - aber wir werden uns daran erinnern." Man brauche keine Leute, die sich erst dann an Kriegen beteiligten, wenn sie bereits gewonnen seien, wettert Trump. Es wäre schön gewesen, die Flugzeugträger bereits vor zwei Wochen gehabt zu haben, so der US-Präsident.

+++ 03:19 Angriff in Kuwait: Trump erweist gefallenen US-Soldaten letzte Ehre +++

US-Präsident Donald Trump hat mit seiner Frau Melania und Vertretern seiner Regierung an der Überführung der sechs im Iran-Krieg getöteten US-Soldaten teilgenommen. Er reiste dafür zum Luftwaffenstützpunkt Dover im US-Bundesstaat Delaware, wo er auch auf die Familien der Gefallenen traf. "Es ist ein sehr trauriger Tag", sagte er im Anschluss auf dem Weg zurück nach Florida. Zuvor hatte er die gefallenen Soldaten bei einer Veranstaltung im US-Bundesstaat Florida als "großartige Helden" beschrieben. Er versprach, dass die USA die Zahl der eigenen Toten in dem Krieg auf ein "Minimum" begrenzen würden. Die sechs Soldaten wurden nach Angaben des US-Militärs alle in den ersten Kriegstagen bei einem Drohnenangriff in Kuwait getötet.

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US-Präsident Donald Trump am Luftwaffenstützpunkt Dover im US-Bundesstaat Delaware. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

+++ 02:12 Bericht: Tote bei Angriff auf Hotel in Beirut +++

Bei einem israelischen Angriff auf ein Apartment im Ramada-Hotel im Zentrum von Beirut sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens vier Menschen getötet und zehn weitere verletzt worden. Eine unabhängige Bestätigung steht derzeit noch aus. Es handelt sich demnach um den ersten derartigen Angriff im Zentrum der Hauptstadt, seit die Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah in der vergangenen Woche aufgeflammt sind.

+++ 01:13 Trump: "Keine Hinweise auf russische Iran-Hilfe" +++

Der US-Präsident Donald Trump habe nach eigener Aussage keine Hinweise dafür, dass Russland dem Iran helfe. Trumps Sondergesandter Steve Witkoff sagt hingegen, er habe an Russland kommuniziert, dass die Regierung in Moskau dem Iran keine Hinweise auf Ziele oder andere Hilfe geben solle. Die "Washington Post" hatte am Freitag berichtet, Russland versorge den Iran mit Informationen über Standorte von US-Kriegsschiffen und -Flugzeugen im Nahen Osten. Die Zeitung hatte sich dabei auf auf drei mit den Geheimdiensterkenntnissen vertraute Beamte gestützt. Das genaue Ausmaß der russischen Hilfe sei unklar, hatte es geheißen. Die Fähigkeiten des iranischen Militärs zur Ortung von US-Streitkräften seien jedoch seit Beginn der Angriffe auf den Iran am 28. Februar beeinträchtigt.

+++ 23:25 Deutsche Botschaft zieht Personal aus Teheran ab +++

Die Bundesregierung hat die Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Teheran vorübergehend außer Landes gebracht. Hintergrund sind die jüngsten schweren Angriffe der USA und Israels auf iranische Ziele. Das Auswärtige Amt betonte, dass dies der nächste Schritt nach einer ersten Personalreduzierung im Januar sei, die diplomatische Kommunikation aber aufrechterhalten werde.

+++ 22:24 Österreich verlegt Botschaft von Teheran nach Baku +++

Wegen des Iran-Kriegs hat Österreich seine Botschaft in Teheran vorübergehend in die aserbaidschanische Hauptstadt Baku verlegt. "Der Konsularbetrieb ist bis auf weiteres eingestellt", hieß es aus dem Außenministerium in Wien. Am Donnerstag hatte bereits Italien angekündigt, seine Botschaft in Teheran zu schließen und die Mitarbeiter nach Baku zu verlegen. Auch Spanien schloss seine Botschaft in Teheran. Die Evakuierung der diplomatischen Vertretung sei abgeschlossen worden, schrieb Außenminister José Manuel Albares auf X. Der Botschafter und die letzten Mitarbeiter, die sich noch in Teheran befanden, seien nach Aserbaidschan ausgereist.

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Quelle: ntv.de, als/lme/mau/dpa/rts/AFP/DJ

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