Politik

Mangel an Erfahrung Bundeswehrpiloten üben Fliegen zu wenig

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Ein Eurofighter der Luftwaffe. Etliche Piloten der Bundeswehr absolvieren zu wenig Flugstunden.

(Foto: picture alliance/dpa)

180 Flugstunden müssen Bundeswehrpiloten pro Jahr absolvieren. Doch nur 512 der 875 Piloten kommen auf diese Zahl. Der Grund: Es fehlen Flugzeuge. Die FDP fordert daher die neue Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer zum dringenden Handeln auf.

Viele Bundeswehrpiloten erreichen nach einem Zeitungsbericht nicht die von der Nato angeforderte Mindestzahl an Flugstunden. Das berichtet die "Bild" unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion.

Demnach absolvierten im vergangenen Jahr nur 512 der 875 der Bundeswehrpiloten wegen des Fehlens von Flugzeugen ausreichend Übungsflüge. Die Nato schreibt pro Jahr 180 Flugstunden vor. 40 davon dürfen im Simulator absolviert werden.

Der FDP-Abgeordnete Alexander Graf Lambsdorff forderte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer auf, "hier schnellstmöglich" nachzubessern. "Ansonsten werden noch mehr hoch qualifizierte Piloten den Dienst quittieren", sagte er "Bild". Von Januar bis Juni 2018 hatten laut Bericht sechs Bundeswehrpiloten gekündigt. In den fünf Jahren zuvor waren es insgesamt elf.

Quelle: n-tv.de, kpi/dpa

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